Zum Glück nur auf foursquare. Kurz nach der Übernahme der Mayorship für das Dolly Buster Centre Frankfurt. Worüber soll ich mich jetzt mehr freuen?
Juni 25th, 2011 § 0 comments § permalink; Autor: Ulf Schmidt
Zum Glück nur auf foursquare. Kurz nach der Übernahme der Mayorship für das Dolly Buster Centre Frankfurt. Worüber soll ich mich jetzt mehr freuen?
Juni 16th, 2011 § 3 comments § permalink; Autor: Ulf Schmidt
Rolf Todesco hat einen interessanten Text zum Thema Massen und Massenmedien geschrieben (hier).Dabei definiert er Massenmedien folgendermaßen:
Als Massenmedien bezeichne ich Zeitungen, Radio, Fernsehen, usw., also journalistische Artefakte, die funktional zwischen einer Redaktion und einem Publikum vermitteln, indem sie Signale vermitteln, die als Schrift, Bild oder Ton usw. interpretiert werden.
Später formuliert er:
„Massenmedien“ sind Medien, die sich an Massen richten.
Ich finde den Ansatz spannend, würde ihn aber gedanklich ein Stück weit verschieben oder umkehren, wie ich in einem Kommentar dazu geschrieben habe:
„Massenmedien“ sind Medien, die sich an Massen richten. “ – könnte man nicht umgekehrt behaupten, Massenmedien seien Medien, die Massen erschaffen. Spezifizierter (wenn es um als nicht-fiktional gekennzeichnete, sogenannte Nachrichtensendungen geht): ein Publikum oder gar (wenn es sich um politische-gesellschaftliche) Nachrichten handelt: eine Öffentlichkeit? Sodaß der Fluch des Massenmediums darin bestünde, fortgesetzt weiter Inhalte zu produzieren, um die Masse, die sich zwar vereinzelt in den Wohnzimmern befindet, durch Schaffung eines potenziell allgemeinen Gesprächszusammenhangs (Über Politik reden – mit Freunden, an Stammtischen, auf Parties) weiter als Masse zu stabilisieren, die genau idann wieder in ihre Konstituenten zerfiele, wenn das Massenmedium ausfällt?
Nimmt man also als Ansatz: Massenmedien sind Medien, die eine Masse produzieren, wird der diffuse und schwer fassbare Begriff der “Masse” plötzlich » Read the rest of this entry «
Mai 21st, 2011 § 0 comments § permalink; Autor: Ulf Schmidt
Wohin soll es mit Deutschland weitergehen. Die Kriminalstatistik 2010 belegt, dass es seit Einführung der konsolidierten Kriminalstatistik West/Ost im Jahre 1993 noch niemals so wenige Straftaten gegeben hat, wie 2010. Zudem liegt die Aufklärungsquote mit über 56% so hoch wie noch nie. Einziger Ausreißer: Die Internetkriminalität stiegt geradezu explosionsarig, ja atomexplosionsartig, ja wasserstoffbombenexplosionsartig um 12% an. Was heißt das?
Die Deutschen sind sogar zu faul, um Verbrechen zu begehen. Die Aktivitätsrate » Read the rest of this entry «
April 16th, 2011 § 0 comments § permalink; Autor: Ulf Schmidt
Darf aus der Zusammenstellung logisch abgeleitet werden, dass das Deutsche Historische Museum
A. Eine Verwandtschaft zwischen files und Faekalien sieht?
B. das Internet als menschliches Bedürfnis toleriert und entsprechend dringenden Bedürfnissen Erleichterung ermöglicht?
C. das Internet eh fuern Arsch findet?
D. Nett ist?
Jenseits dummer Witze war die Ausstellung zur Polizei im Dritten Reich leider enttäuschend oberflächlich aus dem Geist der Akteneinsicht mehr gespeist als aus Selbstreflektion der Institution.
April 11th, 2011 § 7 comments § permalink; Autor: Ulf Schmidt
Im Zeitalter des Netzes wird die Frage nach dem Subjekt neu gestellt. Sie muss neu gestellt werden, da die traditionellen Bestimmungen von Subjektivität nicht mehr hinreichend zu sein scheinen, um den polymorph perversen Surfer oder User zu fassen. Gemessen am Begriff des Subjekts ist der Surfer eine vielgestaltig gallertartige Masse an Kommunikation, die sich bald hierhin, bald dorthin verbreitet, kleben bleibt und selbst zu einem Netz im Gesamtnetz gerinnt, bestehend aus den hinterlassenen Spuren. Ob dahinter eine Identität, Konstanz, Autonomie liegt? Ob überhaupt ein einheitlicher Fluchtpunkt hinter diesen proteischen Vielgestalten liegt? Ob sich von einer Vielheit im Sinne einer multiplizierten und multiplen Einheit sprechen lässt – oder von einer Unbestimmtheit in sich, einem zeitlichen, räumlichen, kontextuellen Fluidum, das sich in Sekundenschnelle verändert. Das alles ist keine postmoderne Feier eines postsubjektiven Zeitalters – denn der historische Rückgang (mit durchaus bewusster Verknappung) kommt an einem Punkt an, der zeigt, wie wichtig ein Begriff des Subjekts ist (auch wenn es vielleicht zukünftig einen anderen Namen führen muss).
Das Subjekt – Natural Born Fiction
Das Subjekt war immer schon eine Fiktion. Was kein Einwand ist. Es macht lediglich Sinn, das nicht zu vergessen, wenn dagegen angerannt wird. Es ist schier unmöglich, gegen Fiktionen zu kämpfen. Gespenster lassen sich nicht dekonstruieren. Zunächst weil sie von Anfang an konstruiert sind und jede Dekonstruktion nur feststellen kann, dass hier eine Konstruktion vorliegt. Was von wenig Erkenntnisgewinn ist. Zudem weil jeder erneute Kampf gegen das Gespenst ihm nur neue Kraft verleiht. So ist der Entzug der Metaphysik, den die Dekonstruktion bewerkstelligen wollte, gründlich daran gescheitert, dass » Read the rest of this entry «
April 11th, 2011 § 3 comments § permalink; Autor: Ulf Schmidt
Die Schauspielstudentin Nora Decker hat mir eine Frage gemailt, die nur auf den ersten Blick oft gehört und wie ein misotheatraler Stoßseufzer erscheint:
warum werden soviele bühnenklassiker inszeniert (shakespeare, goethe, ibsen, usw.)?
gab es nicht eine zeit, in der stücke geschrieben u auf die bühne gebracht wurden und gebrauchte stücke im schrank blieben?
und wenn ja, warum ist das nicht mehr so, warum sieht die hitliste der spielpläne so aus? :
1 Faust (Goethe)
2 Der Gott des Gemetzels (Reza)
3 Romeo und Julia (Shakespeare)
4 Ein Sommernachtstraum (Shakespeare)
5 Kabale und Liebe (Schiller)
6 Klamms Krieg (Hensel)
7 Werther (Goethe)
8 Szenen (Loriot)
9 Die Räuber (Schiller)
10 Maria Stuart (Schiller)
11 Nathan der Weise (Lessing)
12 Der zerbrochne Krug (Kleist)
13 An der Arche um acht (Hub)
14 Hamlet (Shakespeare)
15 Die Grönholm-Methode (Galceran)
16 Der Menschenfeind (Molière)
17 Ladies Night (Sinclair/McCarten)
18 Buddenbrooks (Mann/Düffel)
19 Wer hat Angst vor Virginia Woolf? (Albee)
20 Michael Kohlhaas (Kleist)
Ich finde die Frage relevant. Und möchte sie deswegen nicht per Mail sonder mit einem Posting beantworten.
Man könnte es sich einfach machen und angebotsökonomisch argumentieren: „Nunja, es gibt halt nicht genug Nachschub, der inszeniert werden könnte.“ Das ist kein Argument: Ökonomischen Regeln folgend, müsste eine Nachfrage sich ein Angebot erschaffen. Übrigens: Das tut es sogar.
Tatsächlich gab es in den letzten Spielzeiten so viele Uraufführungen wie vermutlich nie in der Theatergeschichte zuvor (Werkstatistik Bühnenverein 2008/09: 609 Ur- und Erstaufführungen!). Also: „Wahrnehmung öffnen und sehen, dass die Behauptung falsch ist.“
Sie ist allerdings nicht falsch. Die von den Battlegroup-Autoren vorgetragene Behauptung, es gäbe zwar einen unstillbaren Hunger nach Uraufführungen, die zumeist von Jungregisseuren auf Werkstattbühnen verheizt würden, trifft zu. Und sie ändert nichts an der Situation, dass unter dem Deckmäntelchen des „Wir spielen ja Neues“ tatsächlich eine basaltene Grundstruktur der Klassikerinszenierungen zu finden ist (2008/9 wurden insgesamt 3.710 Werke laut Bühnenverein aufgeführt – ein Sechstel also nur neue Texte, 3.100 nichtneue Werke bei insgesamt 7.090 Inszenierungen, von denen dann die „neuen“ Stücke, die zumeist nur einmal inszeniert werden, gerade einmal 8,6% sind), in die nur gelegentlich einige „embedded authors“, die als Dramaturgen oder ähnliches im Betrieb durchgenudelt werden, integriert sind.
Der großartige, hier (leider offenbar nicht mehr) bloggende Frank Kroll vom Henschel-Schauspielverlag hat sich vor einigen Jahren die Mühe gemacht, die Bühnenvereins-Statistik jenseits des ersten positiven Eindrucks nachzurechnen und kommt zu dem Ergebnis:
Zwar ist, absolut betrachtet, die Zahl der ur- und erstaufgeführten Werke seit Beginn der 90er Jahre um etwa ein Drittel angestiegen, im selben Zeitraum reduzierte sich die durchschnittliche Vorstellungszahl pro Werk jedoch um ein höheres Maß. Immer mehr Werke werden von den Theatern «entdeckt», erleben dann aber immer weniger Aufführungen. Die Auseinandersetzung mit neuer deutsch- und fremdsprachiger Dramatik stagniert weiterhin auf einem niedrigen Level. Den vielbeschworenen «Hype» mit Neuer Dramatik hat es nie gegeben. Zwischen der Selbstdarstellung der Theater und dem tatsächlichen Bühnengeschehen besteht eine deutliche Diskrepanz. (Quelle)
Nur weil Buchhändler auch lustige Grußpostkarten an der Kasse verkaufen werden sie noch lange nicht zu Grußpostkartengeschäften. Das „Kerngeschäft“ der Theater ist und bleibt die bis zu Erbrechen wiederholte Klassik. Warum?
Tatsächlich begründet sich dieses Verhalten aus fünf künstlerischen Todsünden: Faulheit, Feigheit, Dummheit, Eitelkeit und Geiz. Und zwar so: » Read the rest of this entry «
April 10th, 2011 § 0 comments § permalink; Autor: Ulf Schmidt
Nach achtjähriger Tätigkeit in einer Digitalagentur ist jetzt Schluss mit dem Doppelleben als fest angestellter Werber und bloggender Schreiber. Ab Juli werde ich frei sein, heißt: selbständig und freischaffend als
Damit wird dieses Blog demnächst auch personalisierter, mit Angaben über den Verfasser. Und vielleicht sogar unter meinem Namen googlebar. Die Doppelexistenz lässt sich weder konstitutionell noch geistig aufrecht erhalten. Ob das funktioniert und sich finanziert? Keine Ahnung. Den Versuch ists wert. Und ich hoffe, dass dann dieses Blog auch wieder lebendiger wird.
Januar 25th, 2011 § 4 comments § permalink; Autor: Ulf Schmidt
Ein Video versucht darzustellen, dass die Geschwindigkeit der Veränderung (oder Revolution) In Tunesien insbesondere den neuen elektronischen Kommunikationsmedien zu verdanken ist.
Intuitiv würde ich dem folgen – leider gibt das Video aber keine Hinweise, wie tatsächlich diese Medien genutzt wurden. Mich würde schon interessieren, ob die (zeitweise gesperrten Social Networks) tatsächlich wesentliche Plattformen waren, die für die rasante Verbreitung des Aufstands gesorgt haben? Die französische » Read the rest of this entry «
Januar 23rd, 2011 § 0 comments § permalink; Autor: Ulf Schmidt
Während das Netz allerorten darüber palavert, ob Zeitungs- und Medienhäuser durch ein Leistungsschutzrecht geschützt werden sollen vor dem Niedergang (aktuelle Zahlen kommentiert Knüwer), ob nicht Zeitungen dann den Leistern, über die sie berichten, vielleicht ebenfalls für deren Leistung ein Entgeld zahlen müssten (also etwa den Theatern, wie Niggemeier meint), scheint Gott Mammon Fakten zu schaffen. Gerade kreist sein tödlicher Hammer über den Köpfen der geschätzten und von etwa hier mir bejubelten Nachtkritikredaktion. Hier gibt es ein Video mit Esther Slevogt, die (nach ermüdenden Ausführungen über die Spiralblock-„Affäre“) ein wenig über die Unternehmung erzählt.
Die Reaktion von Nachtkritik auf die schlechte wirtschaftliche Situation der Redaktion: seit einigen Wochen wird ein Spendenaufrauf mal mehr mal weniger prominent auf der Startseite vorgehalten, um User zu Unterstützern zu machen. Das ist sympathisch aber gescheitert.
Quo Vadis, Journalismus?
Die Frage, die sich daraus ableitet, lautet: Wenn denn die traditionellen (Print-)Zeitungsverlage darnieder gehen – wie kann sich qualitativ wertiger bis hochwertiger Journalismus noch finanzieren. Und mit finanzieren ist an dieser Stelle gemeint: Das alltägliche Überleben derer sicherstellen, die einen so großen Teil ihres Tages in die Erstellung der Inhalte investieren, dass sie keiner traditionellen Geldarbeit nachgehen können. Und nachtkritk ist schon relativ weit gegangenl in Sachen Kostensenkungen: relativ lächerliche Honorare für die Autoren, keine Reiosekosten, wenig Gehalt für die Festangestellten. Man spart wo es geht. (Selbst)Ausbeutung? Na sicher!
Nun ist im Web inzwischen allerorten die Meinung durchgesetzt: Was im Netz ist, kost nichts. Wer ins Netz arbeitet, kriegt nichts. Deswegen erwarte ich für dieses postdramatische Blog hier keinerlei Entgelt. Auch wenn ich hoffe, irgendwann eine Lebensfinanzierung u finden, die aus dieser Tätigkeit (und dem Schreiben) mehr macht, als eine Urlaubs-, Wochenend- und Nachtbeschäftigung. Die Problematik von Nachtkritik ist also gar so weit nicht von der anderer Autoren entfernt. User lieben hochwertige Inhalte – bezahlen wollen sie aber nicht dafür. Das ist so. Bezahlpflicht für Nachtkritik wäre das Todesstündlein der Seite.
Es scheint, dass Nachtkritik mit der für Idealismus typischen Naivität an den Start gegangen ist. Wir machen mal – um Geld kümmern wir uns später. Das Beschissene daran ist: Der Bäcker, der Vermieter, der Schuster, der Hoster der Nachtkritiker will jetzt schon Geld. Und jetzt. Und jetzt. Und jetzt wieder.
Mammons Hammer
Nach dem Niedergang der traditionellen, printbasierten Massenmedien (Zeitungen, Zeitschriften …), die selbstverständlich wirtschaftlich orientierte Unternehmen sind und schon immer waren, scheint die Vision von funktionierenden Onlinemedien eine Illusion. Das Geld, das Verlage in Zeitungen verlieren, werden sie zukünftig in digitalen Medien nicht einnehmen können – da mag Döpfner das iPad anbeten, solange er will (“Jeder Verleger sollte sich einmal am Tag hinsetzen, beten und Steve Jobs dafür danken, dass er mit diesem Gerät die Verlagsindustrie rettet.” Welt). Durch (Banner-)Werbung werden die Rückgänge an Printwerbung nicht kompensiert. Punktum.
Ich habe keine große Lust, mich in die Leistungsschutzdebatte einzumischen – weil sie eine Phantomdebatte ist. Wenn ein Kind im Brunnen liegt, muss man nicht über Brunnenabdeckungen reden. Sondern den Bestatter rufen – denn dieses Kind ist längst ertrunken. Nur postmortale Reflexe sind noch zu sehen. Das alte Geschäftsmodell ist perdu. Und wo ist das neue Geschäftsmodell? Heißt: Wie lassen sich fähige, erfahrene und unbestechliche Journalisten finanzieren? Werden die GEZ-finanzierten Öffentlich-Rechtlichen die Medien der Zukunft sein? Einem Modell der Kirchensteuer gleich also durch „Haushaltsabgaben“ finanziert und pseudo-kirchliche Autonomie genießen? Oder gibt es einen gesellschaftlichen Konsens, der diese gesellschaftliche Funktion als so wichtig einschätzt, dass aus gesellschaftlicher Kraft heraus die Finanzierung gesichert wird (keine Ahnung, wie das gehen soll – durch Nachtkritik-Spenden oder flattr oder ähnliches geht’s nicht).
Übrigens: Diesmal liegt Mammons Hammer nicht in den Händen der Banken, sondern in den Händen der Konsumenten und Leser. Es werden nicht die bösen Agenten des Finanzkapitalismus sein, die Nachtkritik platt machen (könnten) sondern es sind die Menschen, die keine Zeitungen mehr kaufen, die zugleich für zeitungsartige Inhalte im Netz nicht bezahlen wollen. Die Macht der Konsumenten richtet sich – gegen sie selbst?
Jedenfalls – und damit will ich den allgemeinen Teil beenden – wird nachtkritik auf dem falschen Bein erwischt, ebenso wie die Leser. Denn in den letzten Jahrzehnten schon hat ein Ökonomismus gesellschaftlich um sich gegriffen und auch die Kultur erfasst (ich hab schon in den späten 80ern studentische Artikel verfasst die sich gegen die „Subventionskürzungen“ gegenüber Theatern richteten …) – der weder von Kulturschaffenden, noch von institutionellen Vertretern, noch offenbar von nachtkritik ernst genommen wurde. Die Kultur hat sich nicht dafür interessiert, wie den Vielen langsam das Wasser abgedreht wurde – jetzt interessieren sich die vielen einen Scheißdreck dafür, dass Theatern und Theaterzeitungen das Wasser bis zum Halse steht. Hättet ihr euch mal um den Turbo-Ökonomismus gekümmert! Vielleicht ist es noch nicht zu spät.
Die hausgemachten Probleme
Nachtkritik hat (wie bereits angedeutet) auf ihrer Seite vieles falsch gemacht, kaum einen Fehler ausgelassen. Die relaunchte Webseite ist eine Katastrophe. Gegen das » Read the rest of this entry «
Januar 17th, 2011 § 0 comments § permalink; Autor: Ulf Schmidt
Ich wollt, ich wär ein Berliner: dann wäre ich am 21. bis 23. Januar im Maxim Gorki Theater zu finden, das zusammen mit dem Freitag dann ein Special “massnahmen gesellschaftlicher teilhabe” veranstaltet. Unter anderem mit Oskar Negt (Thema: Zeiten des Zorns. Der neue Protest und die deutsche Demokratie”) und Vorträgen und Diskussionen zu dem Thema “Der Teilhabekapitalismus und sein Ende”. Zudem ein Konzert “The Johnny Cash Songbook” und die Inszenierung von Steinbecks “Früchten des Zorns”. Wär ich ein Berliner – ich wär da. Bin ich aber leider nicht. Schade.