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	<title>Kommentare für Postdramatiker</title>
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	<description>Arbeit und Medien. Gesellschaftliches, Politisches, Postdramatisches.   THEATER.</description>
	<lastBuildDate>Mon, 14 May 2012 10:08:58 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Kommentar zu Das Urheberrecht in der Werbeindustrie &#8211; Einspruch Euer Ehren #adc12 von drikkes</title>
		<link>http://postdramatiker.de/blog/2012/05/13/das-urheberrecht-in-der-werbeindustrie-einspruch-euer-ehren-adc12/comment-page-1/#comment-3418</link>
		<dc:creator>drikkes</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 May 2012 10:08:58 +0000</pubDate>
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		<description>Fehlt noch der dritte Grund: 
Nirgends wird so schamlos plagiiert wie in der Werbung. Da wird doch am laufenden Band Interessantes aus dem Netz gefischt und dann als Werbemaßnahme irgendeinem Kunden drübergebügelt. &lt;a href=&quot;https://www.google.de/#hl=de&amp;safe=off&amp;output=search&amp;sclient=psy-ab&amp;q=JvM+klaut+Idee+aus+dem+Netz&amp;oq=JvM+klaut+Idee+aus+dem+Netz&amp;aq=f&amp;aqi=&amp;aql=&amp;gs_l=hp.3...1204.7836.0.8426.27.27.0.0.0.0.327.3432.16j5j5j1.27.0...0.0.cuNSYNvhUqg&amp;pbx=1&amp;bav=on.2,or.r_gc.r_pw.r_cp.r_qf.,cf.osb&amp;fp=550a054b8720b887&amp;biw=1111&amp;bih=718&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Ungefähr 40.000 Googletreffer für nur eine Agentur.&lt;/a&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Fehlt noch der dritte Grund:<br />
Nirgends wird so schamlos plagiiert wie in der Werbung. Da wird doch am laufenden Band Interessantes aus dem Netz gefischt und dann als Werbemaßnahme irgendeinem Kunden drübergebügelt. <a href="https://www.google.de/#hl=de&amp;safe=off&amp;output=search&amp;sclient=psy-ab&amp;q=JvM+klaut+Idee+aus+dem+Netz&amp;oq=JvM+klaut+Idee+aus+dem+Netz&amp;aq=f&amp;aqi=&amp;aql=&amp;gs_l=hp.3...1204.7836.0.8426.27.27.0.0.0.0.327.3432.16j5j5j1.27.0...0.0.cuNSYNvhUqg&amp;pbx=1&amp;bav=on.2,or.r_gc.r_pw.r_cp.r_qf.,cf.osb&amp;fp=550a054b8720b887&amp;biw=1111&amp;bih=718" rel="nofollow">Ungefähr 40.000 Googletreffer für nur eine Agentur.</a></p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Der Bühnenverein auf der re:publica &#8211; ein Kasperltheater #rp12 von kadekmedien</title>
		<link>http://postdramatiker.de/blog/2012/05/03/der-buhnenverein-auf-der-republica-eine-kasperltheater-rp12/comment-page-1/#comment-3406</link>
		<dc:creator>kadekmedien</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 05 May 2012 20:44:44 +0000</pubDate>
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		<description>»In Zahlen: Dreißig.« – mein Favorit! ;)
Aber davon mal ab, es gab (oder gibt immer noch?) ein Social-Media-Theater-Projekt, das alte Autoren wiederauferstehen ließ: reorbit. Ich habe bspw. Audrey Sprengers Stück über Jack Kerouac auf Twitter verfolgt letzten Sommer (http://reorb.it/play.php?p=22), aber von der »normalen« Theaterwelt (Macher wie Publikum) sind solche Experimente noch verdammt weit entfernt.﻿</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>»In Zahlen: Dreißig.« – mein Favorit! ;)<br />
Aber davon mal ab, es gab (oder gibt immer noch?) ein Social-Media-Theater-Projekt, das alte Autoren wiederauferstehen ließ: reorbit. Ich habe bspw. Audrey Sprengers Stück über Jack Kerouac auf Twitter verfolgt letzten Sommer (<a href="http://reorb.it/play.php?p=22" rel="nofollow">http://reorb.it/play.php?p=22</a>), aber von der »normalen« Theaterwelt (Macher wie Publikum) sind solche Experimente noch verdammt weit entfernt.﻿</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Theater als moralische Anstalt und unmoralisches Unternehmen – Teil 2 von kulturblog.net &#8211; Mind the gap: Anspruch und Realität an Theatern</title>
		<link>http://postdramatiker.de/blog/2012/04/29/theater-als-moralische-anstalt-und-unmoralisches-unternehmen-teil-2/comment-page-1/#comment-3379</link>
		<dc:creator>kulturblog.net &#8211; Mind the gap: Anspruch und Realität an Theatern</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Apr 2012 13:00:41 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://postdramatiker.de/?p=2250#comment-3379</guid>
		<description>[...] Postdramatiker wurde gerade eine wissenschaftliche Arbeit rezensiert, die sich mit Unternehmensethik im Kulturbetrieb, speziell in Theatern, beschäftigt. Der Autor [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Postdramatiker wurde gerade eine wissenschaftliche Arbeit rezensiert, die sich mit Unternehmensethik im Kulturbetrieb, speziell in Theatern, beschäftigt. Der Autor [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Theater als moralische Anstalt und unmoralisches Unternehmen – Teil 1 von Postdramatiker</title>
		<link>http://postdramatiker.de/blog/2012/04/29/theater-als-moralische-anstalt-und-unmoralisches-unternehmen-teil-1/comment-page-1/#comment-3378</link>
		<dc:creator>Postdramatiker</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Apr 2012 09:26:20 +0000</pubDate>
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		<description>@Kusanowski
&quot;Kunst – oder wie immer künftig erkennbar – braucht schwierige Aufgaben. Diese Form der Kunst hat keine mehr.&quot; Ich stimme deinem Kommentar weitgehend zu, diesem Satz würde ich widersprechen. Wenn Kunst eine &quot;Aufgabe&quot; hätte, wäre sie vermutlich keine Kunst. Dann wäre sie Technologie, Pädagogik, was weiß ich. Vermutlich ist die Kunst an der Kunst, sich jeweils die Aufgabe, die es ohne dieses eine Kunstwerk gar nicht gäbe, zu geben und nicht aufzugeben, sich Aufgaben zu suchen, die der künstlerischen Bearbeitung &quot;wert&quot; sind. Und wenns das Gummibärchensammeln auf dem Mars ist - dann eben das.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Kusanowski<br />
&#8220;Kunst – oder wie immer künftig erkennbar – braucht schwierige Aufgaben. Diese Form der Kunst hat keine mehr.&#8221; Ich stimme deinem Kommentar weitgehend zu, diesem Satz würde ich widersprechen. Wenn Kunst eine &#8220;Aufgabe&#8221; hätte, wäre sie vermutlich keine Kunst. Dann wäre sie Technologie, Pädagogik, was weiß ich. Vermutlich ist die Kunst an der Kunst, sich jeweils die Aufgabe, die es ohne dieses eine Kunstwerk gar nicht gäbe, zu geben und nicht aufzugeben, sich Aufgaben zu suchen, die der künstlerischen Bearbeitung &#8220;wert&#8221; sind. Und wenns das Gummibärchensammeln auf dem Mars ist &#8211; dann eben das.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Theater als moralische Anstalt und unmoralisches Unternehmen – Teil 1 von kusanowsky</title>
		<link>http://postdramatiker.de/blog/2012/04/29/theater-als-moralische-anstalt-und-unmoralisches-unternehmen-teil-1/comment-page-1/#comment-3377</link>
		<dc:creator>kusanowsky</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Apr 2012 07:31:30 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://postdramatiker.de/?p=2246#comment-3377</guid>
		<description>&quot;Und das ist in der Tat eine schwierige Aufgabe&quot;  Der Schwierigkeitsgrad einer Aufgabe darf aber auch nicht nicht die Maximalmöglichkeiten eines Systems überschreiten. z.B. indem man sich vornimmt, auf dem Mars Gummibärchen einzusammeln. Das dürfte im Prinzip gehen, aber das ist völlig aussichtslos, so aussichtslos, wie noch eine Art von Gerechtigkeit für Künstler durch öffentliche Förderung herzustellen. Die Frage wofür Kunst da ist, ist nicht mehr schwer zu beantworten: für sich selbst. Und wie tief man graben müsste um jemanden zu finden, den das noch interessiert, ist auch nicht übermäßig relevant. Außerdem, und das wichtig: wenn es mit der Gerechtigkeit nicht klappt wird ohnehin ein bekannter und bliebter Ausweg beschritten, indem man nämlich einfach dagegen protestiert.

Die Aussichtslosigkeit entsteht dadurch, dass man jederzeit ganz leicht Wege findet, um dem Problem aus dem Wege zu gehen. Der Aussichtslosigkeit entsteht, weil es  keine Ausweglosigkeit gibt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Und das ist in der Tat eine schwierige Aufgabe&#8221;  Der Schwierigkeitsgrad einer Aufgabe darf aber auch nicht nicht die Maximalmöglichkeiten eines Systems überschreiten. z.B. indem man sich vornimmt, auf dem Mars Gummibärchen einzusammeln. Das dürfte im Prinzip gehen, aber das ist völlig aussichtslos, so aussichtslos, wie noch eine Art von Gerechtigkeit für Künstler durch öffentliche Förderung herzustellen. Die Frage wofür Kunst da ist, ist nicht mehr schwer zu beantworten: für sich selbst. Und wie tief man graben müsste um jemanden zu finden, den das noch interessiert, ist auch nicht übermäßig relevant. Außerdem, und das wichtig: wenn es mit der Gerechtigkeit nicht klappt wird ohnehin ein bekannter und bliebter Ausweg beschritten, indem man nämlich einfach dagegen protestiert.</p>
<p>Die Aussichtslosigkeit entsteht dadurch, dass man jederzeit ganz leicht Wege findet, um dem Problem aus dem Wege zu gehen. Der Aussichtslosigkeit entsteht, weil es  keine Ausweglosigkeit gibt.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Theater als moralische Anstalt und unmoralisches Unternehmen – Teil 1 von m(en)o(i)T(ios)</title>
		<link>http://postdramatiker.de/blog/2012/04/29/theater-als-moralische-anstalt-und-unmoralisches-unternehmen-teil-1/comment-page-1/#comment-3374</link>
		<dc:creator>m(en)o(i)T(ios)</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Apr 2012 19:26:44 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://postdramatiker.de/?p=2246#comment-3374</guid>
		<description>Das Problem scheint ja im Kern alle Formen sub- und parakultureller Kunst- und Kulturproduktion zu betreffen (zu denen ich das Theater hier mal unverschämt rechne). 

&quot;Das aktuelle Realitätsprinzip ist der Kampf um Anteile an Sichtbarkeit unter Bedingungen monitorialer Flächenökonomie. Also: Monitorfläche ist knapp, Aufmerksamkeit ist knapp, Kaufkraft ist knapp, wovon es in verzweifelten Ausmaßen zu viel gibt, sind Zeichen, Waren und Individuen, die ins Fenster wollen.&quot; (Sloterdijk)

Die Kunst besteht heute schon darin, überhaupt für hinreichend viele sichtbar zu werden - und dann auch noch langfristig zu faszinieren (&quot;Besucher zu binden&quot;). Dazu muss Kunst nicht unbedingt neu sein, zumindest aber &lt;i&gt;interessant&lt;/i&gt; (hierhin könnte man vielleicht eine Minimaldefinition von Kunst vermuten). Schafft sie das nicht, kann man sich fragen, wofür sie eigentlich da ist. Und das ist in der Tat eine schwierige Aufgabe.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das Problem scheint ja im Kern alle Formen sub- und parakultureller Kunst- und Kulturproduktion zu betreffen (zu denen ich das Theater hier mal unverschämt rechne). </p>
<p>&#8220;Das aktuelle Realitätsprinzip ist der Kampf um Anteile an Sichtbarkeit unter Bedingungen monitorialer Flächenökonomie. Also: Monitorfläche ist knapp, Aufmerksamkeit ist knapp, Kaufkraft ist knapp, wovon es in verzweifelten Ausmaßen zu viel gibt, sind Zeichen, Waren und Individuen, die ins Fenster wollen.&#8221; (Sloterdijk)</p>
<p>Die Kunst besteht heute schon darin, überhaupt für hinreichend viele sichtbar zu werden &#8211; und dann auch noch langfristig zu faszinieren (&#8220;Besucher zu binden&#8221;). Dazu muss Kunst nicht unbedingt neu sein, zumindest aber <i>interessant</i> (hierhin könnte man vielleicht eine Minimaldefinition von Kunst vermuten). Schafft sie das nicht, kann man sich fragen, wofür sie eigentlich da ist. Und das ist in der Tat eine schwierige Aufgabe.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Theater als moralische Anstalt und unmoralisches Unternehmen – Teil 1 von kusanowsky</title>
		<link>http://postdramatiker.de/blog/2012/04/29/theater-als-moralische-anstalt-und-unmoralisches-unternehmen-teil-1/comment-page-1/#comment-3373</link>
		<dc:creator>kusanowsky</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Apr 2012 16:29:30 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Vielleicht wäre der gangbarste Weg, zu einem solchen formulierten Grund zu gelangen,  eine Geiselnahme der stehenden Bühnen: Es werden jedes Jahr 5 deutsche Häuser geschlossen. Per Losverfahren. Und zwar genau so lange, bis die Theaterleute eine Idee haben, wozu (ihr) Theater da sein sollte.&quot;

Sehr bemerkenswerter Kommentar, weil er darauf aufmerksam macht, dass man mit Kunst keine Kunst mehr machen kann. Man könnte ja auf die Idee kommen, dass die Ideenlosigkeit durch Kreativität aufgefangen werden könnte und nicht durch Geld, mit dem eigentlich nur kreative Ideenlosigkeit finanziert und erhalten wird. Aber so einfach ist das alles nicht.

Denn moderne Kunst zeichnet nicht etwa durch Beliebigkeit aus, wie häufig zu hören, sondern dadurch, dass die Kunst die Möglichkeiten ihrer Formen nahezu vollständig entwickelt hat. Man könnte sagen: Inzwischen kann sie alles, was Kunst kann. Aber: sie kann nur dies, sonst nichts. Und nachdem nun erkennbar wird, dass die x-te Neukombination von allen schon bekannten Varianten eigentlich nur noch die Routine aufrecht erhält, geht es darum, die Routine zu retten, aber darauf ist die Kunst nicht vorbereitet. Es gibt keine Kunst des Geldmachens, des Wirtschaften, des Verwaltens, des Entscheidends, keine Kunst der Politik oder allgemein: es gibt keine Kunst, die Probleme zu lösen, die durch die Problemverwaltungsroutinen des Kunstbetriebs entstehen. Diese Art von Kunst ist ihrer Kunst am Ende.
Man könnte darüber jammern, aber ist das nicht eigentlich ein evolutionärer Fortschritt? Es gibt ein Problem weniger in der Welt. Will man Kunst machen, so macht man sie einfach selbst. Schwieriger ist es nicht.

Aber, und das wäre vielleicht für die Zukunft interessant, Kunst - oder wie immer künftig erkennbar - braucht schwierige Aufgaben. Diese Form der Kunst hat keine mehr. Und nicht zufällig kann man solcher Beobachtungen auch mit der Wissenschaft vergleichen. Dort sieht es nicht ganz anders aus.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Vielleicht wäre der gangbarste Weg, zu einem solchen formulierten Grund zu gelangen,  eine Geiselnahme der stehenden Bühnen: Es werden jedes Jahr 5 deutsche Häuser geschlossen. Per Losverfahren. Und zwar genau so lange, bis die Theaterleute eine Idee haben, wozu (ihr) Theater da sein sollte.&#8221;</p>
<p>Sehr bemerkenswerter Kommentar, weil er darauf aufmerksam macht, dass man mit Kunst keine Kunst mehr machen kann. Man könnte ja auf die Idee kommen, dass die Ideenlosigkeit durch Kreativität aufgefangen werden könnte und nicht durch Geld, mit dem eigentlich nur kreative Ideenlosigkeit finanziert und erhalten wird. Aber so einfach ist das alles nicht.</p>
<p>Denn moderne Kunst zeichnet nicht etwa durch Beliebigkeit aus, wie häufig zu hören, sondern dadurch, dass die Kunst die Möglichkeiten ihrer Formen nahezu vollständig entwickelt hat. Man könnte sagen: Inzwischen kann sie alles, was Kunst kann. Aber: sie kann nur dies, sonst nichts. Und nachdem nun erkennbar wird, dass die x-te Neukombination von allen schon bekannten Varianten eigentlich nur noch die Routine aufrecht erhält, geht es darum, die Routine zu retten, aber darauf ist die Kunst nicht vorbereitet. Es gibt keine Kunst des Geldmachens, des Wirtschaften, des Verwaltens, des Entscheidends, keine Kunst der Politik oder allgemein: es gibt keine Kunst, die Probleme zu lösen, die durch die Problemverwaltungsroutinen des Kunstbetriebs entstehen. Diese Art von Kunst ist ihrer Kunst am Ende.<br />
Man könnte darüber jammern, aber ist das nicht eigentlich ein evolutionärer Fortschritt? Es gibt ein Problem weniger in der Welt. Will man Kunst machen, so macht man sie einfach selbst. Schwieriger ist es nicht.</p>
<p>Aber, und das wäre vielleicht für die Zukunft interessant, Kunst &#8211; oder wie immer künftig erkennbar &#8211; braucht schwierige Aufgaben. Diese Form der Kunst hat keine mehr. Und nicht zufällig kann man solcher Beobachtungen auch mit der Wissenschaft vergleichen. Dort sieht es nicht ganz anders aus.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Leseempfehlung für &#8220;Kulturinfarkt&#8221;-Geschädigte von Christian Holst</title>
		<link>http://postdramatiker.de/blog/2012/03/17/leseempfehlung-fur-kulturinfarkt-geschadigte/comment-page-1/#comment-3298</link>
		<dc:creator>Christian Holst</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Mar 2012 18:02:56 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://postdramatiker.de/?p=2227#comment-3298</guid>
		<description>Ja, wobei ich ebenfalls Pickel bekomme, wenn ich von &quot;Möglichkeitsräumen&quot; lese. Aber gut. Eine weitere Leseempfehlung in diesem Zusammenhang ist in meinen Augen Adrienne Goehlers nicht mehr ganz neues Buch &quot;Verflüssigungen&quot;, das durchaus auch radikal ist, aber nicht polemisch und die ganze Problematik von den Chancen her sieht und nicht so auf die (fraglos auch bestehenden) Defizite fokussiert.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, wobei ich ebenfalls Pickel bekomme, wenn ich von &#8220;Möglichkeitsräumen&#8221; lese. Aber gut. Eine weitere Leseempfehlung in diesem Zusammenhang ist in meinen Augen Adrienne Goehlers nicht mehr ganz neues Buch &#8220;Verflüssigungen&#8221;, das durchaus auch radikal ist, aber nicht polemisch und die ganze Problematik von den Chancen her sieht und nicht so auf die (fraglos auch bestehenden) Defizite fokussiert.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Buchkritik: „Der Kulturinfarkt“ am Verwaltungsfuzzistammtisch von Postdramatiker</title>
		<link>http://postdramatiker.de/blog/2012/03/16/buchkritik-%e2%80%9eder-kulturinfarkt-am-verwaltungsfuzzistammtisch/comment-page-1/#comment-3296</link>
		<dc:creator>Postdramatiker</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Mar 2012 12:28:46 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://postdramatiker.de/?p=2219#comment-3296</guid>
		<description>Hast du das Buch gelesen? Und hast du wirklich gelesen, was ich dazu geschrieben habe? Und hast du deinen eigenen Kommentar gelesen? Die 85-50 Frage ist  eine reine Finanzierungsfrage. Und als reine Finanzfrage lässt sich Kulturförderung nicht beantworten. Weil sich ökonomisch Kulturförderung nicht argumentieren lässt. Kunst und Kultur werden gefördert, weil sie eine gesellschaftliche Dimension haben oder haben sollen. Weil sich die Gesellschaft oder Teile von ihr Kunst &quot;leisten&quot; wollen. Ich zum Beispiel. Und vermutlich würde ich dabei sein, wenn mehr Geld für diesen Sektor gefordert würde. Trotzdem bleibt die Frage der Finanzierung der Frage nachgelagert, was wir für Kunst und/oder Kultur halten, wie sich Kunst und Kultur im 21 Jahrhundert darstellen oder verändern, welche Position sie einnehmen. Das ist eine inhaltliche Frage, die für mein Gefühl viel zu wenig und viel zu wenig kontrovers geführt wird. Die Autoren greifen Hilmar Hoffmans &quot;Kultur für alle&quot; frontal an. Warum auch nicht. Auf den letzten Seiten finden sich - wie ich meine - durchaus spannende Bemerkungen zur Kunst und Kultur, die der Debatte wert wären. Einige Beispiele:
&quot;Museen können nicht nur Orte der Präsentation sein, sondern müssen zu Motoren der Kunstentwicklung werden ....Die Umwandlung dieser Häuser in kulturelle Komplexe, denen die Förderung der individullen Künstler in ihrem Einzugsgebiet mittels Projektfinanzierungen und Residenzen genauso obliegt wie der Einbezug der interessierten Laien in Vermittlungsprogramme und Ausstellungsgestaltung ist vorrangig.&quot;(244 - ähnlich später auch über Theater)
&quot;Da Computerspiele das dominierende Kulturmedium der Zukunft sind und das Fernsehen womöglich ablösen, ist es nötig, kreative Kompetenzen in jedem Land zu entwickeln. Denn nur wo diese vorhanden sind, entwickelt sich ein kritischer Diskurs zum Medium und seiner Produktion. Deshalb ist es erforderlich, Gamedesign wie andere Künste zu fördrn.&quot; (256)
&quot;Die Erweiterungsflügel aller gegenwärtigen Museen brauchen nur noch virtuell gebaut zu werden.&quot;(278)
Das sind Punkte, die den Blick und die Diskussion auf Kunst und Kultur öffnen könnten. In denen sich viele Künstler wiederfinden werden. Die ich mit dem von dir im Kommentar zitierten Satz gemeint habe: Es geht um die Arbeit an Kunst und Kultur, um die Veränderung dieser Begriffe, der Konzepte, der gesellschaftlichen Stellung von Kunst und Kultur. Was wären Kunst udn Kultur in der entstehenden Netzgesellschaft? Wie kann man künstlerisch damit umgehen? Wie das in der 70ern angedachte Emanzipations- und Zivilisationspotenzial in veränderten Zeiten neu und anders verstehen? Was muss man anders machen, um die Komplexität der gesellschaftlichen Gegenwart, die mit den 70ern nicht vergleichbar ist, künstlerisch und kulturell zu adressieren? Mit solchen Gedanken wäre das Buch ein Wurf geworden. Und in der Folge darüber nachzudenken, wie sich solche Veränderungsprozesse auch finanziell gestalten lassen, wie  traditionelle Formen und neue Formen nebeneinander bestehen können und sih finanziell ausstatten lassen - darüber ließe sich wirklich fantastisch streiten. Diesen Ansatz aber hat sich die ökonomisierende Grundhaltung - und das zeigen die Rezeption und die Reaktionen - nahezu komplett verbaut. 
Und natürlich kann man &quot;das Ganze&quot; gerne in den Blick nehmen. Abere es nur als das aufsummierte Budgetganze zu begreifen, geht an der Debatte vorbei, die in Teilen des Buches aufgemacht wird, nämlich die Frage nach Kunst und Kultur, was sie sind, wie sie sich ändern, was sie vielleicht sein sollen. Es wird dann zu einer Frge von Verteilung und Umverteilung, Kürzung, Institutionsschließung usw. - ohne aber Ross und Reiter der Gekürzten zu benennen. Sich wenigstens in einem Ausschnitt mit konkreten Fällen zu beschäftigen, wäre dann das Mindestmaß der zu fordernden Konkretheit. Wenigstens eine Liste von 100 Institutionen, die geschlossen werden können. Wenigstens eine Stadt, an der die beschriebene Fehlentwicklung abzulesen wäre. Wenigstens ein Sektor, der die Fehlentwicklungen paradigmatisch in einer geduldigen Darstellung vorführt. 
Und zu deiner letzten Passage: Mir scheint das gegenwärtige Buch eher die Steilvorlage für Kürzungen und Beendigung von Kulturförderung, als die eigentlich zu führende, kontroverse Debatte über Kunst und Kultur in der Netzgesellschaft.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hast du das Buch gelesen? Und hast du wirklich gelesen, was ich dazu geschrieben habe? Und hast du deinen eigenen Kommentar gelesen? Die 85-50 Frage ist  eine reine Finanzierungsfrage. Und als reine Finanzfrage lässt sich Kulturförderung nicht beantworten. Weil sich ökonomisch Kulturförderung nicht argumentieren lässt. Kunst und Kultur werden gefördert, weil sie eine gesellschaftliche Dimension haben oder haben sollen. Weil sich die Gesellschaft oder Teile von ihr Kunst &#8220;leisten&#8221; wollen. Ich zum Beispiel. Und vermutlich würde ich dabei sein, wenn mehr Geld für diesen Sektor gefordert würde. Trotzdem bleibt die Frage der Finanzierung der Frage nachgelagert, was wir für Kunst und/oder Kultur halten, wie sich Kunst und Kultur im 21 Jahrhundert darstellen oder verändern, welche Position sie einnehmen. Das ist eine inhaltliche Frage, die für mein Gefühl viel zu wenig und viel zu wenig kontrovers geführt wird. Die Autoren greifen Hilmar Hoffmans &#8220;Kultur für alle&#8221; frontal an. Warum auch nicht. Auf den letzten Seiten finden sich &#8211; wie ich meine &#8211; durchaus spannende Bemerkungen zur Kunst und Kultur, die der Debatte wert wären. Einige Beispiele:<br />
&#8220;Museen können nicht nur Orte der Präsentation sein, sondern müssen zu Motoren der Kunstentwicklung werden &#8230;.Die Umwandlung dieser Häuser in kulturelle Komplexe, denen die Förderung der individullen Künstler in ihrem Einzugsgebiet mittels Projektfinanzierungen und Residenzen genauso obliegt wie der Einbezug der interessierten Laien in Vermittlungsprogramme und Ausstellungsgestaltung ist vorrangig.&#8221;(244 &#8211; ähnlich später auch über Theater)<br />
&#8220;Da Computerspiele das dominierende Kulturmedium der Zukunft sind und das Fernsehen womöglich ablösen, ist es nötig, kreative Kompetenzen in jedem Land zu entwickeln. Denn nur wo diese vorhanden sind, entwickelt sich ein kritischer Diskurs zum Medium und seiner Produktion. Deshalb ist es erforderlich, Gamedesign wie andere Künste zu fördrn.&#8221; (256)<br />
&#8220;Die Erweiterungsflügel aller gegenwärtigen Museen brauchen nur noch virtuell gebaut zu werden.&#8221;(278)<br />
Das sind Punkte, die den Blick und die Diskussion auf Kunst und Kultur öffnen könnten. In denen sich viele Künstler wiederfinden werden. Die ich mit dem von dir im Kommentar zitierten Satz gemeint habe: Es geht um die Arbeit an Kunst und Kultur, um die Veränderung dieser Begriffe, der Konzepte, der gesellschaftlichen Stellung von Kunst und Kultur. Was wären Kunst udn Kultur in der entstehenden Netzgesellschaft? Wie kann man künstlerisch damit umgehen? Wie das in der 70ern angedachte Emanzipations- und Zivilisationspotenzial in veränderten Zeiten neu und anders verstehen? Was muss man anders machen, um die Komplexität der gesellschaftlichen Gegenwart, die mit den 70ern nicht vergleichbar ist, künstlerisch und kulturell zu adressieren? Mit solchen Gedanken wäre das Buch ein Wurf geworden. Und in der Folge darüber nachzudenken, wie sich solche Veränderungsprozesse auch finanziell gestalten lassen, wie  traditionelle Formen und neue Formen nebeneinander bestehen können und sih finanziell ausstatten lassen &#8211; darüber ließe sich wirklich fantastisch streiten. Diesen Ansatz aber hat sich die ökonomisierende Grundhaltung &#8211; und das zeigen die Rezeption und die Reaktionen &#8211; nahezu komplett verbaut.<br />
Und natürlich kann man &#8220;das Ganze&#8221; gerne in den Blick nehmen. Abere es nur als das aufsummierte Budgetganze zu begreifen, geht an der Debatte vorbei, die in Teilen des Buches aufgemacht wird, nämlich die Frage nach Kunst und Kultur, was sie sind, wie sie sich ändern, was sie vielleicht sein sollen. Es wird dann zu einer Frge von Verteilung und Umverteilung, Kürzung, Institutionsschließung usw. &#8211; ohne aber Ross und Reiter der Gekürzten zu benennen. Sich wenigstens in einem Ausschnitt mit konkreten Fällen zu beschäftigen, wäre dann das Mindestmaß der zu fordernden Konkretheit. Wenigstens eine Liste von 100 Institutionen, die geschlossen werden können. Wenigstens eine Stadt, an der die beschriebene Fehlentwicklung abzulesen wäre. Wenigstens ein Sektor, der die Fehlentwicklungen paradigmatisch in einer geduldigen Darstellung vorführt.<br />
Und zu deiner letzten Passage: Mir scheint das gegenwärtige Buch eher die Steilvorlage für Kürzungen und Beendigung von Kulturförderung, als die eigentlich zu führende, kontroverse Debatte über Kunst und Kultur in der Netzgesellschaft.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Buchkritik: „Der Kulturinfarkt“ am Verwaltungsfuzzistammtisch von Axel Kopp</title>
		<link>http://postdramatiker.de/blog/2012/03/16/buchkritik-%e2%80%9eder-kulturinfarkt-am-verwaltungsfuzzistammtisch/comment-page-1/#comment-3294</link>
		<dc:creator>Axel Kopp</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Mar 2012 19:53:20 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://postdramatiker.de/?p=2219#comment-3294</guid>
		<description>Besonders viel Stil hat der obige Verriss ja nicht. Man könnte sogar sagen, &quot;er zerfällt nicht nur stilistisch.&quot; Allein schon die vier Autoren als &quot;Verwaltungsfuzzis&quot; abzutun, halte ich für eine unnötige Diffamierung. Aber gut.
Inhaltlich stellt sich mir die Frage, ob deiner Meinung nach überhaupt irgendjemand das deutsche Kulturfördersystem, also &quot;das Ganze&quot;, kritisieren darf, bzw. die notwendige Kompetenz mitbringt, um dies adäquat tun zu können. Oder darf &quot;das Ganze&quot; generell nicht in Frage gestellt werden? Darf nur darüber diskutiert werden, wie viel Zuschuss für Theater X angemessen ist? Und wenn ja, wie viel ist angemessen? Genau so viel, dass die engagierten Schauspieler so bezahlt werden können, dass sie mit Ach und Krach über die Runden kommen (Stichwort: künstlerisches Prekariat)?
Doch bleiben wir beim &quot;Ganzen&quot;: Theater werden fast zu 85 % von der öffentlichen Hand  getragen, Projekte in der freien Kulturszene hingegen i.d.R. nur bis max. 50 % öffentlich gefördert - ist das gerecht? Klingt wie eine rhetorische Frage, soll es aber gar nicht sein. Vielleicht gibt es ja Gründe dafür, doch müssen diese dann auch genannt werden können. Genau darum geht es ja den Autoren: Sie wollen das Kulturfördersystem hinterfragen und eine Diskussion darüber anstoßen, ob das bisherige System so fortgeführt werden soll. Und eine Sache muss an dieser Stelle auch ganz deutlich sagen: Es geht den Autoren nicht um eine Kürzung, sondern um eine Umverteilung der Kulturfördergelder!

Deinen Satz &quot;Wenn Kunst und Kultur anders werden (sollen), werden Künstler es anders machen (müssen)&quot; halte ich für gefährlich. Denn nach dieser Logik könnte der Staat jegliche Förderung von zeitgenössischer Kunst unterlassen (denn die Künstler machen ja eh Kunst). Es braucht dann nicht nur &quot;keine Bücher von Verwaltungsfuzzis&quot;, sondern auch keine Kulturförderung. Willst du das wirklich?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Besonders viel Stil hat der obige Verriss ja nicht. Man könnte sogar sagen, &#8220;er zerfällt nicht nur stilistisch.&#8221; Allein schon die vier Autoren als &#8220;Verwaltungsfuzzis&#8221; abzutun, halte ich für eine unnötige Diffamierung. Aber gut.<br />
Inhaltlich stellt sich mir die Frage, ob deiner Meinung nach überhaupt irgendjemand das deutsche Kulturfördersystem, also &#8220;das Ganze&#8221;, kritisieren darf, bzw. die notwendige Kompetenz mitbringt, um dies adäquat tun zu können. Oder darf &#8220;das Ganze&#8221; generell nicht in Frage gestellt werden? Darf nur darüber diskutiert werden, wie viel Zuschuss für Theater X angemessen ist? Und wenn ja, wie viel ist angemessen? Genau so viel, dass die engagierten Schauspieler so bezahlt werden können, dass sie mit Ach und Krach über die Runden kommen (Stichwort: künstlerisches Prekariat)?<br />
Doch bleiben wir beim &#8220;Ganzen&#8221;: Theater werden fast zu 85 % von der öffentlichen Hand  getragen, Projekte in der freien Kulturszene hingegen i.d.R. nur bis max. 50 % öffentlich gefördert &#8211; ist das gerecht? Klingt wie eine rhetorische Frage, soll es aber gar nicht sein. Vielleicht gibt es ja Gründe dafür, doch müssen diese dann auch genannt werden können. Genau darum geht es ja den Autoren: Sie wollen das Kulturfördersystem hinterfragen und eine Diskussion darüber anstoßen, ob das bisherige System so fortgeführt werden soll. Und eine Sache muss an dieser Stelle auch ganz deutlich sagen: Es geht den Autoren nicht um eine Kürzung, sondern um eine Umverteilung der Kulturfördergelder!</p>
<p>Deinen Satz &#8220;Wenn Kunst und Kultur anders werden (sollen), werden Künstler es anders machen (müssen)&#8221; halte ich für gefährlich. Denn nach dieser Logik könnte der Staat jegliche Förderung von zeitgenössischer Kunst unterlassen (denn die Künstler machen ja eh Kunst). Es braucht dann nicht nur &#8220;keine Bücher von Verwaltungsfuzzis&#8221;, sondern auch keine Kulturförderung. Willst du das wirklich?</p>
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