Lehrstuhl für allgemeine und theoretische Digitalökonomie und Postdramatik

Hier finden Sie die Trackback-Verweise des Gründungsrektors des Instituts und Vaters der Digitalökonomie:

§ 9 Responses to Lehrstuhl für allgemeine und theoretische Digitalökonomie und Postdramatik"

  • […] Um die Etablierung einer Digitalökonomie als Lehre vom digitalen Wirtschaften oder als Digitalwirtschaftslehre zu rechtfertigen, muss nachgewiesen werden, dass sie sich von vorherigen Ökonomien und ihren Modellen fundamental unterscheidet. Nun bin ich – wie bereits bemerkt – kein […]

  • […] Getsern war der Mangel an Knappheit zu einer ersten Hypothese der Digitalökonomie erklärt worden. Nun gibt es verschiedene Knappheiten, die sich nicht über einen Kamm scheren lassen, verschiedene Märkte, die sich durch die jeweils spezifische Knappheit auszeichnen. Im ersten Angriff ist das: […]

  • […] Nach einem ersten Abgrenzungsversuch der Digitalökonomie gegen die Nationalökonomie in den vergangenen Tagen, heute ein erster Versuch zu bestimmen, worion sich die Digtal- von der in letzten Zügen liegenden Globalwirtschaft, d.h. der Globalisierung, unterscheidet. So paradox es auf den ersten Blick wirkt: […]

  • […] Digitalökonomie ist eine Ökonomie, in der nichts knapp ist außer der Knappheit selbst. Unternehmen, einst angetreten um den Wunsch nach knappen Gütern zu (wecken und zu) befriedigen, stehen nun vor der einmaligen Situation, dass ihre Güter nicht mehr knapp sind. Sie konkurrieren (etwa in der schönen Parole “Zeitungen versus Blogger”) mit Produzenten, die gleiche Stückzahlen mit weniger bzw. gar keinem finanziellen Invest herstellen und vertreiben können. Die zudem unendlich viele “Kopien” eines einmal gekauften Produkts in den kostenlosen Verkehr bringen können. Das plötzlich so wichtige erwachende Interesse am Urheberrecht und daraus (unhaltbar) abgeleiteten Ansprüchen der Verwerter von Urhebungen erscheint als Heiland. Und ist doch nur ein verkleideter Student mit weißem Bart. […]

  • […] Bin  gestern auf Robert Basics Blogpostings zur Fidor Bank gestoßen: Hier seine Vorstellung der Bank (inkl. Kommentaren seitens der Bank und des Vorstands! dazu), hier sein enorm positiver Selbstversuch, hier ein Ferninterview von Robert mit dem Vorstand Matthias Kröner. Soweit zur Quellenlage. […]

  • […] Die Bedrohung des offenen Internet war hier im Blog bisher (etwa hier) vornehmlich an Facebook festgemacht worden (was auch immer noch imminent ist – ich glaube, dass Facebook tatsächlich durch die eigene Währung mit 500 Millionen Mitgliedern weltweit zu einer quasi-staatlichen überstattlichen Macht wird). Heute aber – wie hier von ZEIT Online gemeldet – macht Google den ersten offenen Zug in dem anstehenden großen Digitalkrieg. Jeff Jarvis nennt das, was zwischen Google und Verizon verabredet wurde, hier ein “Münchener Abkommen” – sich dabei auf das Abkommen von 1938 beziehend, in dem Hitler von Frankreich und England die Besetzung des Sudetenlandes erlaubt wurde. ZEIT findet den Vergleich hart, ich dagegen denke, wir sind schon über München hinaus. Zitat ZEIT: Der Suchmaschinenkonzern und die amerikanische Telefongesellschaft versuchen, im Internet so etwas wie Mautgrenzen und Zollschranken einzuführen. Gleichzeitig bauen sie an einer dauerhaften Überwachung der Inhalte. […]

  • […] Schon vor dem Netz zersplitterte der moderne, flexible und mobile Mensch in ein Bündel von (nicht: Identitäten sondern) Socialitäten. Das heißt in ein Bündel von Verhaltensweisen, die mehr oder minder bewusst in Beziehung zu bestimmten anderen Socii eingenommen werden. Es ist eine rein kommunikative Größe. Die Socialität eines Arbeitnehmers deckt sich nicht mit der Sozialität des Ehegatten, Vaters, Seitenspringers, Exfreundes, Elter oder des Kindes. In jeder dieser Beziehungen ist eine andere, zumeist bewusst zu lernende Sozialität vonnöten. Selbst gegenüber Vorgesetzten, gleichrangigen Kollegen und Untergebenen sind mindestens dreierlei Socialitäten am Werke, zumeist noch deutlich mehr. Denn diese Socialität ist nicht einfach die soziologische „Rolle“, die ein Pluriversum von angenommenen Identitäten unterstellt. Sondern sie ist Ergebnis einer Kommunikationsbeziehung. […]

  • […] In der philosophischen Tradition ist der Zusammenhang zwischen Sein und Wahrnehmung/Beobachtung alles andere als einfach oder harmlos. Solch ein Rückblick in die Tradition kann vielleicht den Beobachtungsphänomenen im Zeitalter des Internet eine interessante Dimension verschaffen – einerseits zwischen der Seinskonstitution, die durch Wahrnehmung entsteht, andererseits die Bedrohung durch den Betrachter. […]

  • […] in diesem Blog bereits gelegentlich bemerkt (und mit der Gründung des ersten virtuellen Instituts für Digitalökonomie symbolisiert), glaube ich, dass wir eine Zeitenwende erleben und mitgestalten können. Wir befinden […]

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *