“Theater der digitalen Gesellschaft” — Vortrag auf dem Branchentreff der freien darstellenden Künste am 24.10.2014

November 18th, 2014 § Kommentare deaktiviert für “Theater der digitalen Gesellschaft” — Vortrag auf dem Branchentreff der freien darstellenden Künste am 24.10.2014 § permalink; Autor: Ulf Schmidt

Ich habe ver­ges­sen, den Text online zu stel­len. Das gilt es, jetzt nach­zu­ho­len für alle, die nach­le­sen möch­ten. Der ers­te Teil des Tex­tes ist eine kür­ze­re, leicht über­ar­bei­te­te Ver­si­on des Mann­hei­mer und Dort­mun­der Vor­tra­ges. Im letz­ten Teil dann mehr zum Frei­en und Stadt­thea­ter.
Hier ist der Vor­trag als PDF.

Knecht Ruprecht 2014. Ein Vorweihnachtsgedicht

Oktober 31st, 2014 § Kommentare deaktiviert für Knecht Ruprecht 2014. Ein Vorweihnachtsgedicht § permalink; Autor: Ulf Schmidt

Von drauß’ von der Wel­ten komm ich her,
ich muss euch sagen: es digi­ta­li­siert sich sehr.
All­über­all an den Fin­ger­spit­zen,
sah ich leuch­ten­de Dis­plays blit­zen.
Und dro­ben aus dem Twit­ter­chor
sah mit gro­ßen Augen die NSA her­vor.
Und wie ich so strol­che’ durch den fins­tern Tann, » Wei­ter­le­sen «

Bankbilanzen und der Wert eines Kubikmeters voller Pupse

Oktober 16th, 2014 § Kommentare deaktiviert für Bankbilanzen und der Wert eines Kubikmeters voller Pupse § permalink; Autor: Ulf Schmidt

Auf Bloom­berg ist hier ein sehr klu­ger Text von Matt Levi­ne zu lesen, der erklärt, war­um Gewinn- und Ver­lust­be­rich­te von Ban­ken Unfug sind, war­um sich nicht ein­mal ange­ben lässt, ob eine Bank in einem Quar­tal (oder letzt­lich in einem belie­big län­ge­ren oder kür­ze­ren Zeit­raum) Gewinn oder Ver­lust gemacht hat:

„It is not pos­si­ble for a human to know whe­ther Bank of Ame­ri­ca made money or lost money last quar­ter. (…) This is true of every bank, every quar­ter, to a grea­ter or les­ser degree,“.

Otto Nor­mal­ver­brau­cher, Otto Qua­li­täts­jour­na­list und Otto Wirt­schafts­u­niab­sol­vent stel­len sich Ban­ken als Wer­t­in­sti­tu­te vor, deren Eigen­tum eben irgend­wie einen Wert haben müs­se. Als wäre also Wert etwas, das den Eigen­tums­be­stän­den anhin­ge. So als rech­ne man bei­spiel­wei­se die Anschaf­fungs­prei­se des pri­va­ten Besitz­tums zusam­men und habe dann so etwas wie eine pri­va­te Besitz­bi­lanz. Nun ist es schon hier nicht ganz ein­fach, weil der aktu­el­le Besitz sich nicht nach dem Anschaf­fungs­wert bewer­ten lässt, son­dern nach dem Zeit­wert. Also etwa danach, was es kos­ten wür­de, das Eigen­tum (im Fal­le eines Ver­lus­tes) in aktu­el­ler Qua­li­tät und Abnut­zung wie­der zu erwer­ben. Und das wie­der­um nicht mit Eigen­wer­ten der Gegen­stän­de son­dern nach den Prei­sen, zu denen ein Ver­käu­fer sich von den Gegen­stän­den tren­nen wür­de. Was Bewer­tung vor­aus­setzt. Das ist nicht ein­fach. Bei Ban­ken wird es noch schwe­rer, weil es immer nur Bewer­tun­gen gibt.

Um es den besag­ten drei Ottos etwas leich­ter zu machen, eine Ana­lo­gie:

> Was wäre ein Kubik­me­ter Luft wert?

Ver­mut­lich nichts oder rela­tiv wenig. Die­ser Kubik­me­ter Luft ist eine Bank ohne Geschäft. Die Hül­le. Ihr Wert ist ledig­lich der Ple­xi­glas­ku­bus, in dem die Luft gefan­gen ist.

> Was ist der Kubik­me­ter Luft wert, wenn jemand hin­ein gepupst hat? » Wei­ter­le­sen «

Wie der Druckfehlerteufel sich Seelen holt

Oktober 7th, 2014 § Kommentare deaktiviert für Wie der Druckfehlerteufel sich Seelen holt § permalink; Autor: Ulf Schmidt

Die 52jährige Getraud W. ertrank ges­tern Nach­mit­tag in ihrer Wohn­kü­che. Auf­grund eines Druck­feh­lers in ihrer Ernäh­rungs­be­ra­tungs­fi­bel hielt sie es für gebo­ten, nicht die eigent­lich emp­foh­le­nen 1,5 Liter Was­ser pro Tag zu sich zu neh­men, son­dern deren 15. Die letz­ten drei Liter fan­den nur noch in ihrer Lun­ge Platz.
Die­se Mel­dung ist frei erfun­den.

Drama und Ideologie 8: Die Krise der politischen Erzählungen

September 9th, 2014 § Kommentare deaktiviert für Drama und Ideologie 8: Die Krise der politischen Erzählungen § permalink; Autor: Ulf Schmidt

Auf dem Jour­na­lis­ten-Bran­chen­por­tal Mee­dia fin­det sich heu­te ein inter­es­san­ter Text von Ste­fan Win­ter­bau­er (Hier). Dar­in wird die Kri­se des Jour­na­lis­mus aus­nahms­wei­se nicht als Auf­la­gen­kri­se, son­dern als Kri­se der Erzäh­lung beschrie­ben: Anläss­lich der gest­ri­gen Sen­dung von Frank Plas­bergs „Hart aber Fair“ wird geschil­dert, wie die Ver­su­che, dort zu einer gemein­sa­men Erzäh­lung des Ukrai­ne-Kon­flikts zu kom­men, gleich­zei­tig in einer „Gegen­öf­fent­lich­keit“ in den digi­ta­len, sozia­len Medi­en kon­fron­tiert ist, die par­al­lel ihre eige­nen Erzäh­lun­gen ent­war­fen. Er schreibt:

Die Gegen­öf­fent­lich­keit arti­ku­liert sich im Zuge der Ukrai­ne-Kri­se erst­mals in gro­ßem Stil. Dass das Phä­no­men wie­der ver­schwin­det, ist unwahr­schein­lich. Für die klas­si­schen Medi­en ist dies eine der größ­ten Her­aus­for­de­run­gen der Digi­ta­li­sie­rung. Wie kön­nen Medi­en ihre Glaub­wür­dig­keit ret­ten oder zurück­ge­win­nen? Wie kön­nen sie dem Publi­kum deut­lich machen, dass es sich lohnt ihnen zu ver­trau­en?

Nun ist es sicher­lich etwas zu kurz gegrif­fen zu behaup­ten, hier arti­ku­lie­re sich eine Gegen­öf­fent­lich­keit zum ers­ten Mal. Die Geschich­te der Gegen­öf­fent­lich­kei­ten ist bereits im ana­lo­gen Zeit­al­ter rela­tiv lang (Bei­spiel: „Kein Blut für Öl“ im ers­ten Golf­krieg), wird noch erheb­lich umfang­rei­cher im Digi­tal­zeit­al­ter – von Online-Peti­tio­nen, über Pla­gi­ats-Jäger bis hin zu den Phä­no­me­nen des Ara­bi­schen Früh­lings. Trotz­dem bleibt die Beschrei­bung des Zusam­men­hangs von Ukrai­ne-Kri­se und erzäh­len­den Gegen­öf­fent­lich­kei­ten inter­es­sant zu beob­ach­ten, die Win­ter­bau­er hier anreißt.

Die Plas­berg-Sen­dung

Ich habe die Sen­dung mit dem Titel „Wla­di­mir Putin – der gefähr­lichs­te Mann Euro­pas? ges­tern gese­hen – und war von Beginn an über­rascht. Es saßen in der dort vor­wie­gend jour­na­lis­ti­sche „Erzäh­ler“: die rus­si­sche Jour­na­lis­tin Anna Rose, der ehe­ma­li­ge WDR-Inten­dant Fritz Pleit­gen, der Mos­kau­er Focus-Kor­re­spon­dent Boris Reit­schus­ter, der Jour­na­list und Fil­me­ma­cher Hubert Sei­pel. Zwi­schen ihnen der Kanz­ler­amts­chef Peter Alt­mei­er, der nicht zuletzt Auf­se­her der poli­ti­schen Erzäh­ler ist: des Bun­des­nach­rich­ten­diens­tes.

Zwi­schen die­sen Erzäh­lern ent­spann sich nun: der Kampf der Erzäh­lun­gen, der auf eigen­ar­ti­ge Wei­se an Aki­ra Kuro­sa­was Ras­ho­mon erin­ner­te, eines Fil­mes, der „den sel­ben“ Vor­fall vier­mal erzäh­len lässt, von vier unter­schied­li­chen Stand­punk­ten aus und dar­aus vier unter­schied­li­che Erzäh­lun­gen von etwas gewinnt, von dem es ein „das­sel­be“ nicht mehr gibt.

Bei Plas­berg tra­ten sehr gezielt ein­ge­la­de­ne jour­na­lis­ti­sche Erzäh­ler an, erzähl­ten – und kamen zu sehr unter­schied­li­chen Erzäh­lun­gen des­sen, wovon es sicher am Ende, ver­mut­lich aber von Anfang an kein „dasselbe“gibt. Waren hier und da Ele­men­te auch strit­tig, so waren sich doch die Erzäh­lun­gen im Wesent­li­chen dar­in ähn­lich, dass sie vie­le gemein­sa­me Ele­men­te ver­wen­de­ten, sie aber unter­schied­lich zusam­men­füg­ten, zu unter­schied­li­chen Erzäh­lun­gen mit unter­schied­li­chen dar­aus fol­gen­den Kon­se­quen­zen. Das im Ein­zel­nen zu rekon­stru­ie­ren, wür­de hier zu weit füh­ren, zumal die ein­zel­nen unter­schied­li­chen Erzäh­lun­gen weit­ge­hend schon vor­her eini­ger­ma­ßen bekannt waren.

Inter­es­san­ter ist die Beob­ach­tung, dass eben Erzäh­ler hier gegen­ein­an­der antre­ten, Jour­na­lis­ten, die in ihren unter­schied­li­chen Erzäh­lun­gen (mehr oder weni­ger prä­gnant) deut­lich wer­den las­sen, dass ihre Erzäh­lun­gen bestimm­te Gefü­ge von Zusam­men­hän­gen sind, die mit­ein­an­der inkom­pa­ti­bel sind. Es ist nicht nur ein Streit dar­über, was jetzt pas­sie­ren soll­te. Es ist vor allem der Streit, was „Sache“ ist – und was dar­aus zu fol­gern ist. Die Kon­se­quenz: Die Ukrai­ne-Kri­se lässt in gro­ßer Deut­lich­keit die Kri­se der Erzäh­lun­gen sicht­bar wer­den, die sich ver­stärkt durch die Par­al­le­li­tät alter und neu­er Kom­mu­ni­ka­ti­ons­mit­tel ergibt. Es wird sicht­bar, dass das alte Leit-Erzähl­me­di­um, die Media Divina Fern­se­hen ihre Erzähl­kraft ver­lo­ren hat.

Denn es strei­ten nicht nur in der Media Divina die Erzäh­ler, son­dern – wie Ste­fan Win­ter­bau­er berich­tet – in zahl­rei­chen klei­nen Debat­ten ver­hed­dern sich auch in der digi­ta­len und sozia­len Kom­mu­ni­ka­ti­ons­welt die Erzäh­lun­gen inein­an­der, fal­len in Glau­bens­grüpp­chen aus­ein­an­der und bau­en sich ihre eige­nen Erzäh­lun­gen. Win­ter­bau­er attes­tiert eine „Glaub­wür­dig­keits­kri­se“ der Mas­sen­me­di­en, die er für rele­van­ter hält als den Medi­en­wan­del und die Auf­la­gen­kri­se der Zei­tun­gen. Der zen­tra­le Bestand­teil die­ser Dia­gno­se aller­dings ist „Glau­ben“ und „Glaub­wür­dig­keit“, weil er an etwas rührt, was Mas­sen­me­di­en als Erzäh­ler immer vor­aus­set­zen, wor­auf sie auf­bau­en müs­sen, ohne es doch selbst her­stel­len zu kön­nen. Das macht die­sen Sach­ver­halt in der hie­si­gen Blog­pos­ting-Rei­he „Dra­ma und Ideo­lo­gie“ inter­es­sant, weil sich Anschluss­fä­hig­keit an die Tri­via­li­tä­ten des Aris­to­te­les, von denen in den letz­ten Pos­tings die­ser Rei­he (hier, hier, hier und hier) die Rede, her­stel­len lässt.

Aris­to­te­les und der poli­ti­sche Gro­schen­ro­man

Die Erzäh­lung ist, im Anschluss an die letz­ten Bei­trä­ge zu Aris­to­te­les hier im Blog, eine Zusam­men­fü­gung von Prak­ti­ken (σύνθεσιν τῶν πραγμάτων), die Aris­to­te­les mit dem miss­ver­ständ­li­chen Wort μῦθος bezeich­net, die von einem Gefü­ge­ma­cher (μυθοποιός) erstellt wird, indem Prak­ti­ken zu einem Zusam­men­hang gefügt wer­den. Die­ses Gefü­ge hat sich dem Kri­te­ri­um des Mög­li­chen und Not­wen­di­gen (τὸ εἰκὸς τὸ ἀναγκαῖον) zu fügen. Ele­men­te wer­den zu einem Zusam­men­hang zusam­men­ge­setzt, neue Ele­men­te müs­sen, damit eine Erzäh­lung wei­ter erzählt wer­den kann, sich in die­ses Gefü­ge ein­fü­gen las­sen.

2010 hat­te Frank Schirr­ma­cher in der FAZ (hier) einen schö­nen Arti­kel, der beschrieb „wie man ein ver­dammt guter Poli­ti­ker wird“ – und dabei behaup­te­te: „Poli­ti­sche Glaub­wür­dig­keit im neu­en Medi­en­zeit­al­ter ist kei­ne mora­li­sche, son­dern eine lite­ra­ri­sche Kate­go­rie.

In kri­ti­scher Absicht, anläss­lich » Wei­ter­le­sen «

Digitale Agenda 25 Jahre zu spät. Was nun?

August 31st, 2014 § Kommentare deaktiviert für Digitale Agenda 25 Jahre zu spät. Was nun? § permalink; Autor: Ulf Schmidt

Lans­gam scheint sich — bei­spiels­wei­se im Buch­markt — Panik breit zu machen, ange­sichts der schein­bar über­mäch­ti­gen Kon­kur­renz. Wie es dazu kam, war­um die­se Über­macht schein­bar so über­mäch­tig ist, und welch alten euro­pi­schen Stär­ken in die­ser Situa­ti­on hilf­reich sein kön­nen, davon han­delt die­ses sehr lan­ge Pos­ting.

Digi­ta­le Agen­den

Vor knapp zwei Wochen hat die Regie­rung der Bun­des­re­pu­blik Neu­land also eine soge­nann­te “Digi­ta­le Agen­da” beschlos­sen. Dass das ein jäm­mer­li­ches Gebil­de ist, wur­de an vie­ler­lei Stel­le bere­reits bemerkt. Wie jäm­mer­lich es tat­säch­lich » Wei­ter­le­sen «

Drama und Ideologie 7: Die Unterbrechung des Gefüges

August 30th, 2014 § Kommentare deaktiviert für Drama und Ideologie 7: Die Unterbrechung des Gefüges § permalink; Autor: Ulf Schmidt

Man könn­te nach dem Bis­he­ri­gen zu dem Schluss kom­men, dass Gefü­ge erst dann wahr­nehm­bar wer­den, wenn sie unter­bro­chen wer­den. Wenn also Thea­ter „Ort der Gesell­schaft in der Gesell­schaft ist, an dem sich in Gesell­schaft über Gesell­schaft ästhe­tisch reflek­tie­ren lässt“, dann wäre also Thea­ter jene Unter­bre­chung des Gefü­ges „Gesell­schaft“, das die­ses Gefü­ge über­haupt erst – mög­lich? – macht? Indem es ein Gefü­ge vor­führt, das als Gesell­schaft vor­ge­führt ist und bereits dadurch dass es vor­ge­führt wird, ein Gefü­ge im Gefü­ge ist, das eben durch die­se Ein­fü­gung das umge­ben­de Gefü­ge ver­füg­bar mach­te.

Viel­leicht nur eine Vari­an­te von Fou­caults » Wei­ter­le­sen «

Drama und Ideologie 6: Die Verschachtelung der Gefügemacher

August 30th, 2014 § Kommentare deaktiviert für Drama und Ideologie 6: Die Verschachtelung der Gefügemacher § permalink; Autor: Ulf Schmidt

Inter­es­sant an der Gefü­ge­ma­che­rei, der μυθοποίησις des Dra­mas, ist die Ver­schach­te­lung unter­schied­li­cher Gefü­ge in Gefü­gen. Ins­be­son­de­re das Fern­se­hen hat hier gewal­ti­ge Neue­run­gen her­bei­ge­führt, indem nicht nur ein unsicht­ba­rer Gefü­ge­ma­cher im Hin­ter­grund das Gefü­ge gefügt haben kann, wie etwa im tra­di­tio­nel­len Begriff des Dra­mas der vier­ten Wand, das als ein Gefü­ge abläuft, son­dern indem etwa ein Gefü­ge­ma­cher als Voice-Over-Erzäh­ler sich unsicht­bar, aber hör­bar über das Gefü­ge legt, die­se Voice-Over-Stim­me aber selbst wie­der ein in das Gesamt­ge­fü­ge (die fil­mi­sche Mon­ta­ge) Gefüg­tes, Hin­zu­ge­füg­tes viel­leicht, das nun­mehr aus schein­bar zwei » Wei­ter­le­sen «

Drama und Ideologie 5

August 30th, 2014 § Kommentare deaktiviert für Drama und Ideologie 5 § permalink; Autor: Ulf Schmidt

Wenn „Dra­ma“ ein Form­be­griff ist, oder Dra­ma Form ist – was ist dann ein Dra­ma­ti­ker? Jemand, der sich mit Gegen­stän­den befasst, die zum Sach­ge­biet „Dra­ma“ gehö­ren oder (was auch immer das wäre, ist zu klä­ren) als „dra­ma­tisch“ qua­li­fi­ziert wer­den kön­nen? So wie ein Vogel­kund­ler sich vor Allem mit Vögeln befasst? Also mit Gegen­stän­den, die der Qua­li­fi­ka­ti­on „Dra­ma“ gehor­chen, wie die­ser mit Gegen­stän­den, die unter den Begriff „Vogel“ fal­len? Was wäre dann die­ser Gegen­stand, der Dra­ma » Wei­ter­le­sen «

Drama und Ideologie 4

August 18th, 2014 § Kommentare deaktiviert für Drama und Ideologie 4 § permalink; Autor: Ulf Schmidt

Wenn es so wäre, dass die unter dem Namen von Aris­tot­les in „περὶ ποιητικῆς“ zusam­men­schrie­be­nen, syn­the­ti­sier­ten Tri­via­li­tä­ten zutref­fend sind – was wäre dann der Dra­ma­ti­ker ande­res als ein Syn­the­si­zer? Ein sol­cher, der aller­dings nicht etwa Vor­han­dens syn­the­ti­siert, son­dern das Syn­the­ti­sier­te in der Syn­the­se erzeugt. Das unter­schei­det den Ver­fer­ti­ger » Wei­ter­le­sen «