Brandneuer Theatertext „Media Divina“ – hier direkt downloadbar

Januar 23rd, 2014 § Kommentare deaktiviert für Brandneuer Theatertext „Media Divina“ – hier direkt downloadbar § permalink; Autor: Ulf Schmidt

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“Das Prinzip Jago” und Fakenews in Essen

März 12th, 2017 § 1 comment § permalink; Autor: Ulf Schmidt

Inter­es­sant an der Bericht­erstat­tung der letz­ten Stun­den ist weni­ger, was in Essen bei der Schlie­ßung des Ein­kaufs­zen­trums “Lim­be­cker Platz” wirk­lich statt­ge­fun­den hat. Inter­es­sant ist die Bericht­erstat­tung selbst — und die Fra­ge, was denn eigent­lich berich­tet und her­aus­ge­fun­den wer­den kann, solan­ge der Poli­zei ent­we­der noch nicht bekannt oder zumin­dest von der Poli­zei noch nicht zwei­fels­frei ver­laut­bart ist, was die Situa­ti­on ist. Was also die “Sache” ist, was die Fak­ten sind, die berich­tet und inter­pre­tiert wer­den kön­nen.

Es gab eine konkrete Anschlagsplanung?

Spie­gelOn­line ist im Ren­nen um die schnells­te Exklu­siv­mel­dung immer mit am Start — und weiß des­we­gen mit­zu­tei­len:

Über­schrift: Deut­scher Dschi­ha­dist soll Ter­ror­grup­pe mit Anschlag beauf­tragt haben

Heißt: SpON setzt in der Über­schrift als gesi­cher­te Tat­sa­che vor­aus,

  • dass ein kon­kre­ter Anschlag bevor­stand,
  • dass die­ser ter­ro­ris­ti­sche Moti­va­ti­on hat­te
  • und von einer Grup­pe von Tätern aus­ge­führt wer­den soll­te.

Als nicht gesi­cher­te, aber doch so wahr­schein­lich zutref­fen­de Tat­sa­che, dass sich dar­über berich­ten lässt, wird ver­mel­det,

  • dass es einen Auf­trag für den Anschlag gege­ben hat,
  • der von einem Islamisten/Dschihadisten gege­ben wur­de,
  • der zudem deut­scher Staats­bür­ger ist.

Eine ein­zi­ge Head­line — vie­le Fak­ten­be­haup­tun­gen. Oder soll­te das “soll” ein Hin­weis dar­auf sein, dass sämt­li­che auf­ge­lis­te­ten Fak­ten­be­haup­tun­gen unge­si­chert sind? Eine Kurz­form der For­mu­lie­rung: Falls es in Essen einen Anschlag­plan gege­ben hat, der von einer Ter­ror­grup­pe aus­ge­führt wer­den soll­te, dann wur­de die­ser von einem deut­schen Dschi­ha­dis­ten beauf­tragt? For­mal­lo­gisch wäre die­se Aus­sa­ge schwer zu fal­si­fi­zie­ren. Aller­dings wäre sie blöd­sin­nig. Eine Mel­dung, in der sowohl die Exis­tenz des Anschlags­plans wie auch die Beauf­tra­gung oder gar die Exis­tenz eines bestimm­ten auf­trags­be­fä­hig­ten Dschi­ha­dis­ten spe­ku­la­tiv und nicht gesi­chert ist, wäre kei­ne Mel­dung son­dern Hum­bug. Ent­we­der steht als gesi­cher­tes Fak­tum ein Dschi­ha­dist, für den die Beauf­tra­gung eines Anschlags Spe­ku­la­ti­on ist (Hat er…?) oder der Auf­trags­plan ist das Fak­tum und der Dschi­ha­dist spe­ku­la­tiv (Wer hat…?) Aber einen spe­ku­la­ti­ven Dschi­ha­dis­ten einen spe­ku­la­ti­ven Anschlag pla­nen zu las­sen ist … in die­ser Form so lan­ge Fake-News wie nicht zumin­dest eine der bei­den Fak­ten­be­haup­tun­gen tat­säch­lich zuver­läs­sig beleg­bar ist.

Das hin­dert SpOn nicht an der Ver­tie­fung und Kolo­rie­rung der “Mel­dung”:

  •  “Kam der Auf­trag zu einem Anschlag auf das Esse­ner Ein­kaufs­zen­trum aus Syri­en?”
  • “Die Ermitt­ler könn­ten einen ver­hee­ren­den Anschlag im Ein­kaufs­zen­trum “Lim­be­cker Platz” ver­hin­dert haben”
  • “Laut dpa soll­te ein Teil der Grup­pe aus dem Aus­land anrei­sen.”
  • “Den Berich­ten zufol­ge stammt der mög­li­che Auf­trag­ge­ber aus Ober­hau­sen und ist Mit­glied der sala­fis­ti­schen Sze­ne.”
  • “Laut “Bild” habe er das Kom­man­do zum Anschlag offen­bar im Auf­trag der IS-Füh­rung gege­ben.”

Und so wei­ter. Aber was wenn es die­sen Anschlags­plan gar nicht gab? Nicht von einem Dschi­ha­dis­ten beauf­tragt? Nicht aus Syri­en? Nicht von einer Grup­pe? Nicht ver­hee­rend? Nicht von der IS-Füh­rung?

Es gab keine konkrete Anschlagsplanung?

Bildschirmfoto 2017-03-12 um 17.29.31

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Inter­es­sant nun an die­ser gegen 16 Uhr  erschie­nen Mel­dung (hier der ver­link­te Arti­kel) ist, dass es — laut Bon­ner Gene­ral­an­zei­ger — “kei­ne kon­kre­ten Vor­be­rei­tun­gen auf einen Anschlag” gab. Was wie­der­um vom zustän­di­gen NRW-Innen­mi­nis­ter ver­laut­bart wur­de. Das kann nun zu Fra­gen an die Poli­zei füh­ren, die hier aber weni­ger inter­es­sant sind — weil die­je­ni­gen, die die­se Fra­gen zu stel­len hät­ten, Jour­na­lis­ten wären. Und die­se Jour­na­lis­ten mit der Auf­klä­rung eines Sach­ver­halts zu beauf­tra­gen. an deren Ver­dun­ke­lung sie erheb­lich betei­ligt waren, ist rela­tiv kuri­os. Wes­we­gen hier also die Fra­ge an die die Pres­se­mit­ar­bei­ter selbst zu gehen haben. Die da lau­tet:

Wie kann es sein, dass über einen kon­kre­ten Anschlags­plan inklu­si­ve Hin­ter­grund-Details als gesi­cher­te Tat­sa­che berich­tet wird, den es offen­bar nicht gab? Der Vor­wurf lau­tet dabei nicht, dass über die Esse­ner Situa­ti­on (Sper­rungs Ein­kaufs­zen­trum) berich­tet wur­de. Der Vor­wurf lau­tet dahin­ge­hend, dass als Fak­tum berich­tet wur­de, was offen­bar (noch) nicht fak­tisch war: dass es einen Anschlags­plan gab. Bericht­ba­re Fak­ten waren offen­bar: Das Ein­kaufs­zen­trum wur­de von der Poli­zei gesperrt. Die Poli­zei gibt als Grund Hin­wei­se auf einen bestehen­den Anschlag an.

SpOn ist es offen­bar zu lang­wei­lig, die “Entwarnungs”-Meldung auch nur ansatz­wei­se in ver­gleich­ba­rer Pro­mi­nenz zu brin­gen. Für den eili­gen SpOn-Leser bleibt im Rau­me und Gedächt­nis ste­hen: Es gab den Plan für einen ver­hee­ren­den Anschlag in Essen, der von einem deut­schen Dschi­ha­dis­ten beauf­tragt und von der muti­gen und gut infor­mier­ten Poli­zei ver­hin­dert wur­de. Womit sich anschlie­ßend Sicher­heits­po­li­tik machen lässt.

Es gab keine und eine konkrete Anschlagsplanung?

Der Gene­ral-Anzei­ger wie­der­um ent­schei­det sich in die­ser Situa­ti­on für Schi­zo­phre­nie: Nach­dem ver­kün­det wird, dass es kei­nen Anschlags­plan gab, fährt der­sel­be Arti­kel fort, als habe es die­sen Anschlag­plan doch gege­ben:

Laut NRW-Innen­mi­nis­ter Ralf Jäger stand in Essen kein unmit­tel­ba­rer Anschlag bevor.… Mut­maß­li­cher Draht­zie­her soll nach dpa-Infor­ma­tio­nen aus Sicher­heits­krei­sen ein deut­scher Kämp­fer der Ter­ror­mi­liz Isla­mi­scher Staat (IS) sein. Er soll von Syri­en aus per Inter­net-Mes­sen­ger meh­re­re Per­so­nen direkt kon­tak­tiert und ver­sucht haben, sie für einen Angriff auf das Ein­kaufs­zen­trum zu moti­vie­ren. Ein Teil der mut­maß­li­chen Täter­grup­pe soll sich in Deutsch­land befun­den haben, ein ande­rer Teil soll­te aus dem Aus­land anrei­sen.

Der Ein­satz wur­de inzwi­schen been­det, doch die Ermitt­lun­gen zu den auf­ge­flo­ge­nen Anschlags­plä­nen gehen wei­ter. Die Poli­zei blei­be wach­sam, beton­te ein Spre­cher.(Quel­le; Fet­tun­gen von mir)

Der nicht exis­ten­te Plan hat­te also einen Draht­zie­her, der zum IS gehört und in Syri­en sitzt, für den eben als nicht exis­tent gemel­de­ten Plan steht eine Täter­grup­pe. Und die­se nicht-exis­ten­ten Anschlags­plä­ne sind auf­ge­flo­gen. Ver­ehr­te GA-Jour­na­lis­ten: Gibt es jetzt einen Plan, der auf­ge­flo­gen ist (und der Beginn des Arti­kels ist falsch) oder gibt es kei­nen Plan und die Aus­füh­run­gen über den Plan sind falsch? Und was genau ist der Unter­schied zwi­schen Falsch­mel­dung aus jour­na­lis­ti­scher Schlam­pig­keit und Fake-News?

Fazit

Hat es einen Plan gege­ben? Wer weiß es? Wer weiß, was die Poli­zei weiß? Wer weiß, was die Poli­zei ver­mu­tet? Wer ver­mu­tet, was sie Poli­zei weiß? Wer ver­mu­tet, was die Poli­zei ver­mu­tet? Wer ver­mu­tet, was die Poli­zei über einen ver­mut­li­chen Anschlag ver­mu­tet? Wer weiß schon, was Fak­ten sind? Wozu auf Fak­ten warten,w wenn es zu berich­ten gilt? Oder wie es im “Prin­zip Jago” heißt:

Sei schnell. War­te nicht. Zöge­re nicht. Denk nicht. Berich­te! Was rein­kommt geht raus — bevor ande­re es sen­den. Lie­ber ein­mal mehr Kon­junk­tiv , als zwei­mal zu spät. Soll Alla­hu Akbar gesagt haben, könn­te bedeu­ten, dass der IS dahin­ter steckt laut unbe­stä­tig­ten Anga­ben ein ille­ga­ler Migrant, aus gut infor­mier­ten Krei­sen ist zu hören, dass die Poli­zei ihn im Visier hat­te, Exper­ten sagen, dass das Mus­ter zum IS passt — das reicht völ­lig, um uns gegen den Vor­wurf der Falsch­mel­dung zu ver­tei­di­gen, machen alle so, müs­sen wir also auch. Kapiert? (Hier der Voll­text als PDF)

 

Die Tagesschau vom 8.10.2016 und Das Prinzip Jago [Updated]

Oktober 9th, 2016 § Kommentare deaktiviert für Die Tagesschau vom 8.10.2016 und Das Prinzip Jago [Updated] § permalink; Autor: Ulf Schmidt

In der Mit­te des vier­ten Aktes trägt in “Das Prin­zip Jago” der neu ernann­te Nach­rich­ten-Redak­teur Ben “Blei­ben Sie auf dem rech­ten Weg” Sützl sei­ne Leit­li­ni­en für die Nach­rich­ten der Zukunft vor. Und eine Woche nach der Esse­ner Urauf­füh­rung geriert sich die Tages­schau anläss­lich eines Vor­fal­les in Chem­nitz, als wol­le sie direkt mit der Umset­zung begin­nen.

Hier ein Aus­zug aus » Wei­ter­le­sen «

Das Prinzip Jago — Text-Download, Trailer, Kritiken

Oktober 9th, 2016 § 1 comment § permalink; Autor: Ulf Schmidt

Wer sich für das Arbeits­er­geb­nis des Esse­ner Wri­ters Rooms, den Stück­text von “Das Prin­zip Jago” inter­es­siert, kann ihn hier direkt und in vol­ler Län­ge als PDF her­un­ter­la­den: Down­load-Link via Web­sei­te des Schau­spiel Essen.

Einen klei­nen Ein­druck von der Insze­nie­rung ver­mit­telt der Trai­ler des Schau­spiel Essen:

Eini­ge Kri­ti­ken:

In Thea­ter Heu­te 10/2016 ist zudem ein Inter­view mit den Betei­lig­ten des Esse­ner Wri­ters Room Vol­ker Lösch, Vera Ring, Oli­ver Schmaering und mir zu lesen. Der Arti­kel ist hier (kos­ten­pflich­tig) online zu fin­den. Oder in der Okto­ber-Print­aus­ga­be.

Writers Room Projekt am Schauspiel Essen: “Das Prinzip Jago”

Mai 12th, 2016 § 1 comment § permalink; Autor: Ulf Schmidt

Bereits seit Ende Febru­ar 2016, also seit drei Mona­ten, ist am Schau­spiel Essen ein Wri­ters Room Pro­jekt am Start, an dem ich betei­ligt bin: zusam­men mit dem Regis­seur Vol­ker Lösch, der Esse­ner Chef­dra­ma­tur­gin Vera Ring und dem Thea­ter- und Dreh­buch­au­to­ren Oli­ver Schmaering ent­steht eine Arbeit mit dem Titel „Das Prin­zip Jago“ nach Moti­ven aus „Othel­lo“ von Shake­speare. Kei­ne Stück­be­ar­bei­tung, kei­ne Über­set­zung, kei­ne Moder­ni­sie­rung, son­dern ein von vor­ne bis hin­ten neu geschrie­be­ner Text mit eige­ner Hand­lungs- und Sze­nen­struk­tur. In einem Wri­ters Room, der Schrei­ber, Regie, Dra­ma­tur­gie, zeit­wei­se auch Büh­nen­bild (Caro­la Reu­ther) und dem­nächst even­tu­ell noch wei­te­re Kom­pe­ten­zen ver­sam­melt, um gemein­sam an einem Gemein­sa­men zu arbei­ten. Die Urauf­füh­rung wird am 1.10.2016 am Schau­spiel Essen sein.

Wor­um es bei “Das Prin­zip Jago” gehen soll und wird, ist auf der Web­sei­te des Thea­ters seit heu­te zu lesen. Unter die­sem Link.

Mein Plä­doy­er für Wri­ters Rooms an Thea­tern ist auf nacht­kri­tik zu fin­den, hier.

Wer sich für die­se Arbeits­wei­se inter­es­siert und sie aus­pro­bie­ren möch­te, kann sich für einen soeben aus­ge­schrie­be­nen Wri­ters Room an den Wie­ner Wort­stät­ten bewer­ben. Die Aus­schrei­bung ist hier zu fin­den.

Und wer 8 Minu­ten Zeit hat, sich anzu­se­hen, wie in einem Zeit­raum von gut zwei Wochen (!) eine (!) Epi­so­de von Brea­king Bad ent­stand, der kann hier schau­en:

Hubschraubergeld – oder das Paradox des zweibeinigen Kapitalismus

April 14th, 2016 § Kommentare deaktiviert für Hubschraubergeld – oder das Paradox des zweibeinigen Kapitalismus § permalink; Autor: Ulf Schmidt

Der Begriff geis­tert ein wenig durch die Wirt­schafts­nach­rich­ten seit eini­ger Zeit: Hub­schrau­ber­geld. Mar­cel Fratz­scher fin­det das Kon­zept erwä­gens­wert. Mario Draghi bezeich­ne­te es als „sehr inter­es­sant“. Die Idee ist Jahr­zehn­te alt und stammt vom Alt-Neo­li­be­ra­len Mil­ton Fried­man (gele­gent­lich auch von US-Noten­ban­kern wie Bern­an­ke ins Spiel gebracht): Wenns in einer neo­li­be­ra­len Wirt­schaft mal nicht brummt soll ein­fach von der Noten­bank (oder dem Staat) Bar­geld unter den Bür­gern ver­teilt wer­den, damit die­se kau­fen gehen, Umsät­ze und Gewin­ne, sowie volks­wirt­schaft­li­che Wachs­tums­ra­ten und Infla­ti­on stei­gern. Neo­li­be­ra­le, die etwas zu ver­schen­ken haben – und dann auch noch gleich Geld. Parb­leu.

Kapitalismus – das zweibeinige Monster

Dem Sozia­lis­mus dro­hen die Unter­neh­mer aus­zu­ge­hen – dem Kapi­ta­lis­mus die Kun­den. Sozia­lis­mus ten­diert zur Selbst­zer­stö­rung – Kapi­ta­lis­mus auch. Ob Kapi­ta­lis­mus das bes­te, sinn­volls­te, humans­te, öko­lo­gischs­te Wirt­schafts­sys­tem ist, ist eine Fra­ge, die sich treff­lich dis­ku­tie­ren lässt. In den letz­ten Jahr­zehn­ten war die poli­ti­sche Ant­wort: eher ja. Und man ver­such­te es mit einer immer weni­ger sozia­len Form von Markt­wirt­schaft, die immer deut­li­cher (sei That­cher, Rea­gan, Kohl/Schröder/, Blair usw.) zur Rein­form jenes Neo­li­be­ra­lis­mus wur­de, den Hay­ek, der wirt­schafts­re­li­giö­se Gegen­spie­ler von Keynes, seit den 20er Jahr pre­dig­te. Die neu­er­dings recht laut­stark auf­tre­ten­de „Alter­na­ti­ve für Deutsch­land“, die Ver­ei­ni­gung rechts­blin­ken­der Geis­ter­fah­rer, die neben einem mit Ras­sis­ten, Chau­vi­nis­ten, Neo­na­tio­na­lis­ten und Neo­fa­schis­ten flir­ten­den Deutsch­tum vor allem der poli­ti­sche Arm der stramm natio­nal-neo­li­be­ra­len Hay­ek-Gesell­schaft dar­stellt, bie­tet nun­mehr mit ihrem Pro­gramm­ent­wurf eine Art Extrem­form des Ultra-Neo­li­be­ra­lis­mus. Und wird, gewinnt sie Ein­fluss, damit zum Toten­grä­ber eben jenes neo­li­be­ra­len Tur­bo­ka­pi­ta­lis­mus, den sie doch eigent­lich zur Real­exis­tenz füh­ren will.

Der Kapi­ta­lis­mus in der Form, die im 19. Jahr­hun­dert ent­stan­den ist, mag ein Mons­ter sein – es ist aber ein zwei­bei­ni­ges Mons­ter. Das rech­te Bein war eine (wie auch immer gear­te­te) libe­ra­le Wirt­schafts­po­li­tik, der als lin­kes Bein die Sozi­al­po­li­tik dient. Auch für den Kapi­ta­lis­mus gilt: auf einem Bein kann man nicht ste­hen. Eine Wirt­schaft, die nur aus pro­fit­ori­en­tier­ten Unter­neh­mern besteht kann ohne kon­sum­fä­hi­ge Kun­den nicht bestehen. Die­se wur­den von der Sozi­al­de­mo­kra­tie und den Gewerk­schaf­ten gelie­fert. Der vor­der­grün­di­ge Kampf um Löh­ne und sozia­le Absi­che­rung ist zugleich ein Kun­den­be­schaf­fungs­pro­gramm für kapi­ta­lis­ti­sche Volks­wirt­schaf­ten. Die Ren­ten­ver­si­che­rung sorgt dafür, dass auch im höhe­ren Alter Men­schen noch Kun­den sind. Die Kran­ken­ver­si­che­rung sorgt dafür, dass Kran­ke nicht aus dem Kon­sum fal­len. Die Arbeits­lo­sen­ver­si­che­rung stellt sicher, dass auch Men­schen, die kein Ein­kom­men haben, noch immer im Super­markt für Umsatz sor­gen. Streicht man, wie es das Pro­gramm der AfD andeu­tet, die­se Leis­tun­gen zusam­men, fal­len Kon­su­men­ten weg. Fällt Kauf­kraft weg.

Das kapitalistische Problem mit der Ungleichheits-Schere

Stei­gen die Löh­ne – wie in den letz­ten bei­den Jahr­zehn­ten – real nicht, ist es kaum zu erwar­ten, dass die Kauf­kraft steigt bzw. bei vor­han­de­ner Infla­ti­on ist gar zu erwar­ten, dass die Kauf­kraft real inso­fern sinkt, als die Menschen/Kunden für ihr Geld weni­ger oder nie­der­prei­si­ge­re Güter kon­su­mie­ren. Woher soll das Wachs­tum kom­men, wenn ein Groß­teil der Bevöl­ke­rung nicht mehr kau­fen kann, son­dern eher weni­ger? Die Ein­kom­mens- und Ver­mö­gens­zu­nah­me am obe­ren Rand hilft nicht: Die Auto­mo­bil­wirt­schaft in einem neo­li­be­ra­len Kapi­ta­lis­mus, in dem nur noch Bent­leys, Bugat­tis, Rolls Roy­ce, S-Klas­sen und 7er gekauft wer­den, funk­tio­niert nicht. Irgend­wann hat jeder einen (und zwar eben weni­ge), kauft sich bei wach­sen­dem Ver­mö­gen viel­leicht einen oder zwei wei­te­re. Wenn aber das gesam­te Käu­fer­seg­ment der Klein­wa­gen sich redu­ziert, die für die Umsatz­mas­se sor­gen – hilft das alles nichts. Kein Kapi­ta­lis­mus kann damit funk­tionei­ren, dass sich ein paar Hand­voll Super­rei­cher gegen­sei­tig Luxus­jach­ten ver­kau­fen.

Man kann dann zwei­er­lei tun: Die Prei­se im unte­ren Seg­ment redu­zie­ren (fak­tisch also eine defla­tio­nä­re Bewe­gung!). Dafür müs­sen Kos­ten gespart wer­den – am bes­ten Lohn­kos­ten. Was zum Ergeb­nis hat, dass zwar Prei­se und Löh­ne gesun­ken sind – aber der Absatz nicht dar­auf­hin anspringt.

Oder man setzt – was Deutsch­land tut – auf den Export. Knapp 8% Außen­han­dels­über­schuss zei­gen in die­se Rich­tung (und gel­ten laut Euro­päi­scher Kom­mis­si­on als „sta­bi­li­täts­ge­fähr­dend“). Heißt: Man ver­kauft die hier zu all­zu gerin­gen Löh­nen her­ge­stell­ten Pro­duk­te in ande­re Län­der, in denen ent­we­der höhe­re Löh­ne gezahlt wer­den und die nicht in die­ser Abwärts­spi­ra­le begrif­fen sind. Oder man ver­la­gert die Pro­duk­ti­on ins Aus­land, wo sich noch bil­li­ge­re Arbei­ter fin­den las­sen, sodass sich schlecht bezahl­te Arbei­ter hier­zu­lan­de die zu noch schlech­te­ren Löh­nen pro­du­zier­ten Fahr­zeu­ge leis­ten kön­nen. Oder Klei­dungs­stü­cke. Nur – die­se Unter­schie­de sind offen­bar nicht von Dau­er. Die recht­lo­sen Lohn­skla­ven in Ban­gla­desch oder Afri­ka haben zuneh­mend weni­ger Lust, mit ihrem Leben für den Kon­sum in Deutsch­land zu bezah­len. Und die Mög­lich­kei­ten, Absatz­märk­te im Aus­land zu fin­den, ins­be­son­de­re sol­che, die kein Pro­blem damit haben, sich wegen des deut­schen Export­über­schus­ses zu ver­schul­den – neigt sich auch dem Ende ent­ge­gen. Funk­tio­niert eine Zeit­lang – aber nicht ewig.

Das heißt: eine sich immer wei­ter sprei­zen­de Ungleich­heits­sche­re inner­halb einer Volks­wirt­schaft sorgt für Absatz­pro­ble­me der Wirt­schaft, die eine Zeit­lang durch eine inter­na­tio­na­le Ungleich­heit zu repa­rie­ren ver­sucht wer­den kann. In dem Maße, wie sich die­se ande­ren Län­der aber ent­we­der selbst unglei­cher ent­wi­ckeln(= auch hier Käu­fer­rück­gang)  ODER die Ungleich­heit zu redu­zie­ren ver­su­chen (=höhe­re Pro­duk­ti­ons­kos­ten im Aus­land), funk­tio­niert das nicht mehr. Der Kapi­ta­lis­mus schnei­det sich mit der Ungleich­heits­sche­re selbst den Hals ab.

Hubschraubergeld?

Hub­schrau­ber­geld nun ist der Gedan­ke, nach den untaug­li­chen Ver­su­chen, durch Auf­pum­pen des Pri­vat­ban­ken­sys­tems mit ca. 80 Mil­li­ar­den Euro monat­lich (durch Draghis Quan­ti­ta­ti­ve Easing-Pro­gram­me), die sich als nicht taug­lich erwie­sen haben, das Wachs­tum und die Infla­ti­on zu erhö­hen, an der ande­ren Sei­te anzu­set­zen. Draghi woll­te bis­her die Ver­schul­dung von Unter­neh­men und Pri­vat­haus­hal­ten erhö­hen, indem er den Ban­ken fri­sches Kapi­tal in nahe­zu unbe­grenz­tem Maße zur Ver­fü­gung stell­te und sie gleich­zei­tig davon abbrin­gen woll­te (durch Nega­tiv­zin­sen), die­ses Kapi­tal zu hor­ten. Haut nicht hin. Ban­ken ver­ge­ben ent­we­der nicht aus­rei­chend Kre­di­te – oder es wer­den (ein ande­res The­ma – Stich­wort Dienst­leis­tungs- und Digi­tal­öko­no­mie) nicht hin­rei­chen­de Kre­di­te nach­ge­fragt. Unter­neh­men und Kon­su­men­ten haben wenig Lust, sich zu ver­schul­den, nach­dem ihnen jahr­zehn­te­lang gepre­digt wur­de, Schul­den sei­en schlecht. Macht Sinn.

Dann also ein Stra­te­gie­wech­sel: Statt die Bür­ger zu ver­füh­ren, Schul­den zu machen, um den Kon­sum anzu­kur­beln, gibt man ihnen » Wei­ter­le­sen «

Negative Zinsen, Bargeldabschaffung, Digitalgeld und die Blaupause des Bankgeschäfts

April 4th, 2016 § Kommentare deaktiviert für Negative Zinsen, Bargeldabschaffung, Digitalgeld und die Blaupause des Bankgeschäfts § permalink; Autor: Ulf Schmidt

Vor­ne­weg: Ban­ken sind sinn­vol­le, wahr­schein­lich sogar not­wen­di­ge Insti­tu­tio­nen in allen Volks­wirt­schaf­ten. Es geht also nicht dar­um, „die Ban­ken“ als sol­che infra­ge zu stel­len. Eben­so wenig geht es dar­um, aus fak­tisch vor­lie­gen­den Fäl­len von Fehl­ver­hal­ten von Bank­mit­ar­bei­tern die Schwie­rig­kei­ten im Ban­ken- und letzt­lich Geld­sys­tem auf „Gier“ Ein­zel­ner oder Vie­ler zurück­zu­füh­ren, die in Ban­ken arbei­ten. Es geht um etwas Ande­res, das mei­nes Erach­tens wich­ti­ger ist. Das sich aber nur dann in den Blick bekom­men lässt, wenn man die Ver­schie­bun­gen in den Blick bekommt, die das Ban­ken­sys­tem in den letz­ten Jahr­zehn­ten erlebt hat und die zu einem para­do­xen, zir­ku­lä­ren Pro­zess füh­ren, bei dem am Ende das ursprüng­li­che Bank­ge­schäft auf dem Kopf steht. » Wei­ter­le­sen «

Abbau der Sozialbürokratie – der blinde Fleck der Diskussion ums bedingungslose Grundeinkommen?

Januar 28th, 2016 § Kommentare deaktiviert für Abbau der Sozialbürokratie – der blinde Fleck der Diskussion ums bedingungslose Grundeinkommen? § permalink; Autor: Ulf Schmidt

Das Kon­zept des Bedin­gungs­lo­sen Grund­ein­kom­mens scheint an der Zeit zu sein und ver­spricht, in nähe­rer Zukunft nicht nur zuneh­mend öffent­lich dis­ku­tiert zu wer­den, son­dern auch stei­gen­de Wahr­schein­lich­keit auf Rea­li­sie­rung zu bekom­men: es heißt gele­gent­lich, die kürz­lich bekannt gewor­de­ne geplan­te Initia­ti­ve der Fin­ni­schen Regie­rung sei ein Schritt zum Grund­ein­kom­men. In der Schweiz wird dem­nächst ein Volks­ent­scheid mit dem (angeb­li­chen) Ziel eines Grund­ein­kom­mens abge­hal­ten wer­den. In Deutsch­land gibt es nicht nur wach­sen­de Initia­ti­ven und Bewe­gun­gen, die auch in den vor­han­de­nen poli­ti­schen Insti­tu­tio­nen Gehör und Befür­wor­ter fin­den. Son­dern es mel­den sich auch ein­fluss­rei­che Wirt­schafts­ver­tre­ter zu Wort, (Tele­kom, Davos), die dem Kon­zept etwas abge­win­nen kön­nen. Es soll hier außer acht blei­ben, dass „Bedin­gungs­lo­ses Grund­ein­kom­men“ ein gan­zen Bün­del von Kon­zep­ten (hier ein recht fun­dier­ter Über­blick über eini­ge Kon­zep­te von Ronald Blasch­ke aus dem Jahr 2008) umfasst, die in ihrem Umfang, ihren Aus­wir­kun­gen und Zie­len extrem unter­schied­lich sind: zwi­schen neo­li­be­ra­lem Sozi­al­kahl­schlag und eman­zi­pa­to­ri­scher Sozi­al­uto­pie. Ins­ge­samt und auf­grund der kon­zep­tio­nel­len Viel­falt bleibt das BGE des­we­gen umstrit­ten. Ein Ele­ment, das aber gera­de­zu bedin­gungs­los von allen Model­len posi­tiv ange­führt wür­de, ist der damit (angeb­lich) mög­li­che (weit­ge­hen­de) Abbau der soge­nann­ten Sozi­al­bü­ro­kra­tie. Also jener Ver­wal­tung, die heu­te für die Bewil­li­gung und Beschei­dung der Anträ­ge zustän­dig ist. Die­ser Bestand­teil der Uto­pie soll hier in den Blick genom­men wer­den – weil die aus­blei­ben­de Dis­kus­si­on, ob das wün­schens­wert ist, ein blin­der Fleck ist, der weit weni­ger selbst­ver­ständ­lich auf Zustim­mung hof­fen kann, befasst man sich damit.

(Cap­tatio Ben­evo­len­tiae: Nicht alle Begrif­fe im fol­gen­den Text sind scharf defi­niert, noch wer­den sie in einem stren­gen Sin­ne oder in Anleh­nung an bestimm­ten wis­sen­schaft­li­chen Sprach­ge­brauch ver­wen­det. Das ist ein Man­ko. Aber ein hof­fent­lich akzep­ta­bles.)

Die­se Sozi­al­bü­ro­kra­tie ist zwei­fel­los nicht nur ein Ärger­nis für die Hil­fe­be­dürf­ti­gen. Sie ist durch die Maß­nah­men der letz­ten Jah­re zuneh­mend zu einer Kon­troll- und Über­wa­chungs­in­sti­tu­ti­on umge­baut wor­den, die die Antrag­stel­ler und Leis­tungs­be­rech­tig­ten nicht unter­stützt, son­dern eher kujo­niert bis an der Rand der Ent­wür­di­gung durch absur­de „Mit­wir­kungs­pflich­ten“. Das mag nicht jeder glau­ben, ins­be­son­de­re » Wei­ter­le­sen «

Maischberger gestern — oder mit der AfD in die Argument Clinic

Januar 28th, 2016 § Kommentare deaktiviert für Maischberger gestern — oder mit der AfD in die Argument Clinic § permalink; Autor: Ulf Schmidt

Der Ablauf der gest­ri­gen Maisch­ber­ger-Sen­dung “Tabu­par­tei AfD – Deutsch­land auf dem Weg nach rechts?” wur­de von den Mony Pythons vor über 40 Jah­ren hell­sich­tig vor­ge­spielt. Alle Betei­lig­ten hiel­ten sich an das Vor­bild.

Ein Aus­zug aus dem Dia­log, der die Situa­ti­on hübsch zusam­men­fasst:

M: I came here for a good argu­ment!
O: AH, no you didn’t, you came here for an argu­ment!
M: An argu­ment isn’t just con­tra­dic­tion.
O: Well! it CAN be!
M: No it can’t!
M: An argu­ment is a con­nec­ted series of state­ments inten­ded to esta­blish a pro­po­si­ti­on.
O: No it isn’t!
M: Yes it is! ’tisn’t just con­tra­dic­tion.
O: Look, if I *argue* with you, I must take up a con­tra­ry posi­ti­on!
M: Yes but it isn’t just say­ing ‘no it isn’t’.
O: Yes it is!
M: No it isn’t!
O: Yes it is!
M: No it isn’t!
O: Yes it is!
M: No it ISN’T! Argu­ment is an intel­lec­tu­al pro­cess. Con­tra­dic­tion is just the auto­ma­tic gain­say­ing of any­thing the other per­son says.
O: It is NOT!
M: It is!
O: Not at all!
M: It is!
(The Arguer hits a bell on his desk and stops.)
O: Thank you, that’s it.
M: (stun­ned) What?
O: That’s it. Good morning.
M: But I was just get­ting inte­rested!
O: I’m sor­ry, the five minu­tes is up. Quel­le

Ich bin mir nicht sicher, ob der AfD und den Rech­ten auf die­se Wei­se bei­zu­kom­men ist. Anders: Ich bin eher sicher, dass die­se Sket­che der fal­sche Weg sind.

In jedem Fal­le: Ein ech­tes Post­dra­ma, wenn die “Wirk­lich­keit” die “Kunst” der­art prä­zi­se nach­ahmt.

Das Postdrama

Januar 22nd, 2016 § Kommentare deaktiviert für Das Postdrama § permalink; Autor: Ulf Schmidt

Immer wie­der ver­wun­dern sich Gesprächs­part­ner über den Namen die­ser Sei­te. Fra­gen, ob das denn auf das „post­dra­ma­ti­sche Thea­ter“ anspie­le und das doch selt­sam sei, weil post­dra­ma­ti­sches Thea­ter doch epo­chal nach (also zeit­lich dahin­ter) iso­liert geschrie­be­nen und kom­plett und geschlos­sen auf­ge­führ­ten Dra­men situ­iert sei. Es also doch selt­sam sei, dass jemand, der sol­che iso­liert geschrie­be­nen zusam­men­hän­gen­den Tex­te (man­chen nen­nen die­se Tex­te gar „Dra­men“) pro­du­zie­re, sich an die­se gegen­wär­ti­ge Thea­ter­kon­zep­ti­on anschlie­ße. Da das ja doch gera­de das Gegen­teil sei und sich im Übri­gen post­dra­ma­ti­sche Thea­ter­ma­cher für alles mög­lich inter­es­sie­ren – aber sicher nicht für iso­liert geschrie­be­ne zusam­men­hän­gen­de „geschlos­se­ne“ Tex­te, die ja doch „Wer­ke“ von „Auto­ren“ und damit eben das Gegen­teil von usw. Und ob ich denn wohl „Wer­ke“ … und „Autor“ … wo ich doch geschrie­ben habe, dass …

Das ist ver­ständ­lich. Der Name die­ser Web­sei­te aber nimmt nicht Bezug auf post­dra­ma­ti­sches Thea­ter son­dern auf das Post­dra­ma. Anfangs war die Über­le­gung, den Begriff „post­thea­tra­les Dra­ma“ ein­zu­set­zen. Das war zu lang. Und blöd. Und so wur­de es das Post­dra­ma. Das ist kür­zer. An die­ser Stel­le mögen wort­witz­ge­neig­te Leser sämt­li­che Spä­ße mit dem „Post“-Begriff durch­ki­chern. Das Post­dra­ma ist der Text, der nach dem Dra­ma kommt, das es zugleich noch ist und nicht mehr ist. „Die alte Form des Dra­mas ermög­licht es nicht, die Welt so dar­zu­stel­len, wie wir sie heu­te sehen.“ (Brecht) Das ist ein Schritt.

Man könn­te ver­lan­gen, das für das Post­dra­ma ein Mani­fest geschrie­ben wer­de. Ich mag kei­ne Mani­fes­te. Des­we­gen hier also » Wei­ter­le­sen «

Trailer zum Schalke-Oratorium “Kennst du den Mythos…?”

September 8th, 2015 § Kommentare deaktiviert für Trailer zum Schalke-Oratorium “Kennst du den Mythos…?” § permalink; Autor: Ulf Schmidt

Schal­ke TV hat einen klei­nen Film mit Pro­ben-Impres­sio­nen und Inter­views pro­du­ziert für die Jubi­lä­ums-Show “Kennst du den Mythos …?”, für den ich die Ehre und das gro­ße Ver­gnü­gen hat­te, das Libret­to zu schrei­ben. Sehr auf­re­gend, die eige­nen Tex­te so ver­tont zu hören und per­formt zu sehen. Die Musik stammt von Die­ter Falk und Heri­bert Feck­ler. Für die bild­star­ke Kino­at­mo­sphä­re zeich­net Jan Peter ver­ant­wort­lich. Regie führt Michae­la Dicu. Und als Dra­ma­tur­gin eine tol­le Ansprech­part­ne­rin beim Schrei­ben war Anna Grund­mei­er vom Musik­thea­ter im Revier.

Ich bin enorm gespannt, wie es den Fans in der Vel­tins-Are­na am kom­men­den Frei­tag gefällt. Hier gehts zum Video: » Wei­ter­le­sen «