Kriminalstatstik beweist: Deutsche immer dümmer und fauler

Mai 21st, 2011 Kommentare deaktiviert für Kriminalstatstik beweist: Deutsche immer dümmer und fauler Autor: Ulf Schmidt

Wohin soll es mit Deutsch­land wei­ter­ge­hen. Die Kri­mi­nal­sta­tis­tik 2010 belegt, dass es seit Ein­füh­rung der kon­so­li­dier­ten Kri­mi­nal­sta­tis­tik West/Ost im Jah­re 1993 noch nie­mals so weni­ge Straf­ta­ten gege­ben hat, wie 2010. Zudem liegt die Auf­klä­rungs­quo­te mit über 56% so hoch wie noch nie. Ein­zi­ger Aus­rei­ßer: Die Inter­net­kri­mi­na­li­tät stiegt gera­de­zu explo­si­ons­a­rig, ja atom­ex­plo­si­ons­ar­tig, ja was­ser­stoff­bom­ben­ex­plo­si­ons­ar­tig um 12% an. Was heißt das?
Die Deut­schen sind sogar zu faul, um Ver­bre­chen zu bege­hen. Die Akti­vi­täts­ra­te der Deut­schen sinkt, sie rin­gen sich nicht ein­mal mehr dazu durch Straf­ta­ten zu bege­hen. Ins­be­son­de­re bei den Arbeits­lo­sen scheint jezt eine Kli­en­tel in der Arbeits­lo­sig­keit zu ver­blei­ben, die selbst hier­für zu faul ist. Alle ande­ren fin­den Arbeit. Die Ver­blei­ben­den nicht ein­mal Straf­ta­ten. Die Inter­net­kri­mi­na­li­tät zeigt zudem, dass die­je­ni­gen, die noch hin­rei­chen­de kri­mi­nel­le Ener­gie haben, um über­haupt straf­tä­tig zu wer­den, sich dafür nicht mehr von ihrer Couch erhe­ben wol­len. Auf dem Hin­tern set­zen plün­dern sie ihre Mit­men­schen aus, viel­leicht gar im Bett lie­gend. Wäh­rend zugleich Straf­ta­ten, die mit kör­per­li­cher Anstren­gung ver­bun­den sind (Mord, schwe­re Kör­per­velt­zung, Raub) mas­siv zurück­ge­hen. Und zwar beson­ders die Jün­ge­ren: Gera­de unter Jugend­li­chen schei­nen immer weni­ger bereit zu sein, einer regu­lä­ren Straf­tä­tig­keit nach­zu­ge­hen. Deutsch­land wird immer fau­ler.
Und es wird immer düm­mer. Die weni­gen, die also über­haupt noch den Hin­tern oder die Maus­hand in Bewe­gung set­zen, las­sen sich dabei auch noch über­durch­schnitt­lich oft erwi­schen. Und zwar auf Rekord­ni­veau. Offen­bar die Schul­ge­ne­ra­ti­on PISA, die jetzt in die Kri­mi­na­li­tät drängt. Die meis­ten sind zu faul für Straf­ta­ten, der Rest zu dumm. Armes Deutsch­land.
Aller­dings könn­te es auch der Fall sein, dass Poli­zis­ten zu faul sind, Anzei­gen auf­zu­neh­men, die sowie­so zu nichts füh­ren. Indem man ver­stärkt dar­auf setzt, Straf­ta­ten-Sta­tis­ti­ken zu gene­rie­ren, die über­wie­gend erst durch poli­zei­li­che Kon­trol­le auf­fal­len (Ver­stoß gegen das Aus­län­der­ge­setz, Dro­gen­be­sitz). Und dafür alles raus­lässt, was nix bringt. Fahr­rad­dieb­stahl. Auto­ra­dio. Viel­leicht war das der tief­sin­ni­ge Hin­ter­grund der hin­ter­grün­dig schmun­zeln­den Stel­lung­nah­me der Gewerk­schaft der Poli­zei: “Sta­tis­ti­ken kön­nen mani­pu­liert wer­den.” Dipfel­mo­ser, ick hör dir trapp­sen!
Ja und von wem kön­nen sie denn mani­pu­liert wer­den? Doch wohl von denen, die sie füh­ren. Und das sind bei der Kri­mi­nal­sta­tis­tik doch — links­ge­rich­te­te arbeit­lo­se Jugend­li­che mit Nei­gung zum Alko­hol- und Dro­gen­kon­sum mit Migra­ti­ons­hin­ter­grund, gewalt­tä­ti­gen, trin­ken­den Eltern im ers­ten Jahr des jour­na­lis­ti­schen Volon­ta­ri­ats. Puh, das ist gera­de noch­mal gut gegan­gen.

Also: die Deut­schen all­ge­mein sind zu faul zum Anz­ei­gen­schrei­ben und zum Klau­en und zu dumm, sich nicht erwi­schen zu las­sen. Und das auf Rekord­ni­veau.

Na, Spie­gel-Online, jetzt seid ihr nei­disch, oder? DAS wäre doch eine Skan­dal­ge­schich­te gewor­den. Viel bes­ser als eure pie­fi­ge explo­die­ren­de Inter­net­kri­mi­na­li­tät. Und Sar­ra­zin: Immer schön kor­rekt zitie­ren, gell? Und lie­be Wirt­schaft: Nicht noch­mal ein­bre­chen. Die Ein­brü­che haben in der Sta­tis­tik sowie­so schon zuge­nom­men.

Wie sag­te Juve­nal: Dif­fi­ci­le est, saturam non scri­be­re …!

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