Netzdramaturgie — Netztheater

Januar 2nd, 2010 § 2 comments Autor: Ulf Schmidt

Die Auf­spal­tung ein­zel­ner Rol­len ist für post­dra­ma­ti­sches Thea­ter gera­de­zu Rou­ti­ne gewor­den. Wie­vie­le Fausts gabs bei Schle­ef noch? Vier­zehn. Und 11 Gret­chen dazu — ver­mel­de­te sei­ner­zeit die ZEIT. Ich habs gese­hen und fands gran­di­os. Die Viel­heit des Divi­du­ums. Nun aber ist es Zeit für den protei­schen Gegen­zug, das Divi­dum, das sch jen­seits des ein­zel­nen Tex­tes in Viel­heit befin­det. Müss­te nicht also ein “Dar­stel­ler” am Abend gleich­zei­tig die Figur in mehe­re­ren Stü­cken sein? Müss­te also nicht am sel­ben Abend Anto­ni­us und Cleo­pa­tra, Troi­lus und Cres­si­da, Romeo und Julia gespielt wer­den. Mit der­sel­ben Beset­zung. Das wäre Post­dra­ma. Das wäre span­nend. Auch wen ich kei­ne Ahnung habe, wie das funk­tio­nie­ren könn­te.

§ 2 Responses to Netzdramaturgie — Netztheater"

  • Postdramatiker sagt:

    Nach­trag: Viel­leicht sind die Shake­speare­stü­cke nicht das bes­te Bei­spiel. Tat­säch­lich könn­te man sicher­lich mehr erzäh­len als nur par­al­le­le Paar­ge­schich­ten.

  • Postdramatiker sagt:

    Letzt­lich ist “Sich Gesell­schaft leis­ten” auf die­sem Weg schon ein Stück vor­an­ge­gan­gen.

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