Terrorwarnungen von Monty Python

November 19th, 2010 § 2 comments Autor: Ulf Schmidt

Auf die Idee, Alarm wegen einer selbst aus Übungs­grün­den zum Ein­satz gebrach­ten Bom­ben­at­trap­pe (SpON) aus­zu­lö­sen, kam Mon­ty Python lei­der nicht. Aber die­se klei­ne Alarm­übung hat auch was:

Nach­trag (Update): Was ich noch zu sagen ver­gaß und war­um das Post den Titel trägt, den es trägt: Die War­nung IST der Ter­ror. Die Furcht VOR dem Anschlag ist der Ter­ror.

§ 2 Responses to Terrorwarnungen von Monty Python"

  • Jarod sagt:

    Bril­li­ant! Ich lie­be die­se scet­che :D

  • kusanowsky sagt:

    Das eigent­lich Inter­es­san­te an der aktu­el­len Bericht­erstat­tung über die all­ge­mei­ne Ter­ror­ge­fahr, die ja kei­nes­wegs über­ra­schend kommt, ist die Fra­ge: Wer ist Jäger? Wer wird gejagt? Denn wir haben es hier­bei nicht mit einem Räu­ber-und-Gen­darm-Ver­hält­nis zu tun, weil man merkt, dass die Zurech­nung von Gut und Böse nicht so ein­fach funk­tio­niert: Sicher­heits­fan­ta­si­en wer­den immer dop­pelt in der Kom­mu­ni­ka­ti­on abge­bil­det, näm­lich als Angst (z.B. vor Bom­ben und Über­wa­chung) und Hoff­nung, die sich auf die Ent­lar­vung der Täter rich­tet und auf den Glau­ben an eine hei­le Welt. Jäger und Gejag­te sind daher nur noch Beob­ach­ter, die Beob­ach­ter beob­ach­ten.
    Der Rest: http://differentia.wordpress.com/2010/11/23/terrorangst-und-die-erotik-der-gefahr/

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